STADTLEBEN

– Bürgerschaftliches Ehrenamt

Ohne bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt würde ein gesellschaftliches Miteinander auch in Hofheim nicht funktionieren. Alle Menschen, die sich für das Miteinander einsetzen, tragen zu einem großen Teil zur Lebensqualität in unserer Stadt bei. Das Ehrenamt muss angemessen gewürdigt und ernst genommen werden. Die Stadt muss das Ehrenamt professionell koordinieren, fördern und begleiten, dabei ist allerdings zu beachten, dass das Ehrenamt die oftmals benötigte Professionalität nicht ersetzen kann und darf.

Für ein ehrenamtliches Engagement wollen wir auch gezielt Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen und einbeziehen.

– Beiräte

GRÜNE honorieren die ehrenamtliche Mitarbeit in den verschiedenen Beiräten der Stadt Hofheim am Taunus und halten diese Arbeit für ein wichtiges Instrument der Bürgerbeteiligung. Die Beiräte dürfen in ihrer Position nicht weiter geschwächt werden, sondern müssen ständig und zeitgemäß weiterentwickelt werden, denn die Belange unserer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Menschen mit Behinderung und der Älteren sollen als Teile unserer inklusiven Gesellschaft adäquat in die Entscheidungsprozesse in der Kreisstadt Hofheim am Taunus einfließen.

Gerade in den Ortsbeiräten mit Mitgliedern, die zumeist weniger in parteipolitischen Zusammenhängen handeln, werden Problemlagen oftmals besser erkannt und neue, tragfähige Lösungen gefunden. Auch zeichnen sich die Ortsbeiräte durch eine hohe Ortsverbundenheit, fundierte Kenntnisse über die lokalen Gegebenheiten und die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben, aus. Aus GRÜNER Sicht muss für die Ortsbeiräte ein Mehr an Kompetenz angestrebt werden.

In den Kinder- und Schülerparlamenten können demokratische Prozesse und Strukturen altersgemäß eingeübt und dargestellt werden. Die entsandten Kinder und Jugendlichen erhalten somit die Möglichkeit, sich aktiv für ihre Altersgruppe einzusetzen und Forderungen zu stellen. GRÜNE wollen diese Elemente der Beteiligungskultur stützen und fördern – und sie nach Möglichkeit auch für die Altersgruppe der Jugendlichen weiterentwickeln.

Feuerwehr und Rettungsdienste

Das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und ‑männer genießt bei uns eine große Hochachtung. Der Erwartungshaltung der Bevölkerung an die größtenteils ehrenamtlich arbeitende Feuerwehr und die Rettungsdienste ist extrem hoch. Hinter allen Einsätzen steht eine intensive Aus- und Weiterbildung, die schnelle Reaktionszeiten fordert und eine hohe Belastung bei den vielfältigen Einsätzen mit sich bringt. Für ihre Arbeit brauchen die Feuerwehren und Rettungsdienste eine zeitgemäße und sinnvolle Ausstattung. Einsparungen, die die Sicherheit der Einsatzkräfte und die Einsatzfähigkeit gefährden, darf es nicht geben. Um den Fortbestand der Einsatzabteilungen der ehrenamtlichen Rettungsdienste und Feuerwehren zu gewährleisten, muss die Förderung des Nachwuchses gesichert werden.

– Sport

Mit über fünfzig Sportvereinen in Hofheim bietet sich für alle ein breites Spektrum sportlicher Betätigung. Die zumeist ehrenamtlich organisierten und durchgeführten Trainingseinheiten finden auf einem hohen Niveau statt. Neben körperlicher Betätigung bietet das Vereinsleben eine breite Palette an Möglichkeiten: gemeinsames Miteinander direkt vor Ort, schnelle Integration von Zugezogenen, aktive Jugendarbeit, Prävention und vieles mehr. Breitensport und Leistungssport müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stattfinden, denn beide können in erheblichem Maße voneinander profitieren.

Sportveranstaltungen und erfolgreiche Sportler und Sportmannschaften machen die Stadt Hofheim überregional bekannt.

Die Sportvereine brauchen eine solide finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand und eine damit verbundene Planungssicherheit. In Zeiten knapper Kassen muss es hier ein Miteinander von Vereinen, Kommune, Kreis und Land geben. Für eine gute und gerechte Sportförderung braucht es Standards, Transparenz und Gleichbehandlung.