{"id":1581,"date":"2016-01-25T17:00:50","date_gmt":"2016-01-25T17:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-hofheim.de\/?page_id=1581"},"modified":"2020-11-03T16:22:46","modified_gmt":"2020-11-03T16:22:46","slug":"hofheim-muss-endlich-gruener-werden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gruene-hofheim.de\/?page_id=1581","title":{"rendered":"Wahlprogramm 2016-2021"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Sonnenblume-auf-wei0.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1711\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1711 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Sonnenblume-auf-wei0-150x150.jpg\" alt=\"Sonnenblume auf wei0\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Sonnenblume-auf-wei0-150x150.jpg 150w, https:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Sonnenblume-auf-wei0-300x300.jpg 300w, https:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Sonnenblume-auf-wei0.jpg 584w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<h1 class=\"page-title\">Hofheim muss endlich GR\u00dcNER werden!<\/h1>\n<p>Die Kreisstadt Hofheim am Taunus braucht jetzt: GR\u00dcNE Gestaltung f\u00fcr eine offene und kreative Stadtgesellschaft, die das Gemeinwohl der Kernstadt und auch aller Stadtteile ber\u00fccksichtigt. Die Erfahrungen und F\u00e4higkeiten der Hofheimerinnen und Hofheimer m\u00fcssen mehr in die politischen Entscheidungsprozesse integriert werden.<\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr GR\u00dcNES Handeln in Hofheim am Taunus ist es, eine hohe Lebensqualit\u00e4t mit attraktiven Rahmenbedingungen zu erm\u00f6glichen. Dabei ist ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt, der Schutz von Minderheiten, eine transparente und ehrliche B\u00fcrgerinformation, eine ernst gemeinte B\u00fcrgerbeteiligung, eine hohe Aufenthaltsqualit\u00e4t in der Kernstadt und in allen Stadtteilen sowie eine neue Mobilit\u00e4tskultur f\u00fcr uns GR\u00dcNE von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<p>Wir wollen eine Kreisstadt f\u00fcr jedes Alter und jede Kultur. In einer inklusiven Gesellschaft lehnen wir jede Form von Menschenfeindlichkeit ab. Die demografischen Herausforderungen nehmen wir hierbei genauso ernst wie die Aufnahme von Schutzsuchenden in unserer Mitte. Eine vielf\u00e4ltige Gesellschaft wird zu unserer St\u00e4rke. Dabei gilt es, die in Hofheim am Taunus gelebte Willkommenskultur zu einer echten Integrationskultur weiterzuentwickeln. Ebenso wichtig sind uns GR\u00dcNEN auch die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Betreuungsangeboten, eine Wirtschaftsf\u00f6rderung mit Weitblick, die F\u00f6rderung von sozialem Wohnungsbau und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.<\/p>\n<p>Die Kreisstadt Hofheim am Taunus braucht eine stabile Finanzsituation mit einem kontinuierlichen Abbau der Schuldenbelastung.<\/p>\n<p>Hier in Hofheim am Taunus setzen wir GR\u00dcNE sowohl bei der Kandidatenliste wie auch im Wahlprogramm auf Kontinuit\u00e4t und Erneuerung. Unsere 31-j\u00e4hrige kommunalpolitische Erfahrung gewinnt durch \u00fcberregionale Anbindung und gute Vernetzung an Gewicht. Wir GR\u00dcNE haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass wir willens und in der Lage sind, Verantwortung f\u00fcr unsere Stadt und die Ortsteile zu \u00fcbernehmen. Wir k\u00f6nnen bei wichtigen Fragen auch ehrliche Antworten geben. Unser Ziel ist es, eine zukunftsf\u00e4hige Kreisstadt zu gestalten.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr brauchen wir mehr GR\u00dcN in Hofheim am Taunus und daf\u00fcr werben wir um Ihr Vertrauen. Wir wollen Hofheim gestalten \u2013 nicht verwalten!<\/p>\n<p>W\u00e4hlen Sie B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN,<br \/>\nwenn Sie eine transparente und ehrliche B\u00fcrgerinformation und eine ernst gemeinte B\u00fcrgerbeteiligung f\u00fcr notwendig halten,<br \/>\nwenn Sie konsequent die Umweltthemen in allen Bereichen der Stadtentwicklung beachtet wissen wollen,<br \/>\nwenn Sie der Meinung sind, dass Verkehr f\u00fcr Sie mehr als Autofahren ist und Hofheim eine neue Mobilit\u00e4tskultur braucht,<br \/>\nwenn Sie Bildung, Soziales und Kultur nicht nur als ein Schlagwort verstehen,<br \/>\nwenn Ihnen gesellschaftliche Teilhabe f\u00fcr wirklich alle wichtig ist.<\/p>\n<p>Hofheim am Taunus ist eine Stadt, in der wir gerne leben und die wir mit Ihnen gemeinsam gestalten m\u00f6chten. Mit uns GR\u00dcNEN wird Hofheim am Taunus zu einer Mitmachstadt. Daf\u00fcr engagieren wir uns. Und daf\u00fcr brauchen wir IHRE Unterst\u00fctzung am 6. M\u00e4rz 2016. W\u00e4hlen Sie B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN \u2013 Liste 3!<\/p>\n<p>Mehr \u00fcber uns und die ausf\u00fchrliche Beschreibung unserer Programminhalte finden Sie in unseren ausf\u00fchrlichen Programmbausteinen:<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h2 class=\"page-title\">WILLKOMMEN IN HOFHEIM<\/h2>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Alle Menschen, die neu in unsere Stadt ziehen, hei\u00dfen wir willkommen. Viele suchen sich Hofheim wegen der Attraktivit\u00e4t, zum Beispiel als guten Wohnstandort, als familienfreundliche Stadt, wegen der guten Verkehrsanbindung, der interessanten Lage, mitten in der Natur und doch schnell in den Gro\u00dfst\u00e4dten des Rhein-Main-Gebietes und sicherlich noch wegen vieler anderer Gesichtspunkte aus. All diese Menschen treffen ihre Entscheidung bewusst und wollen in sch\u00f6ner Wohnlage zentral im Ballungsraum wohnen. Es gibt aber auch viele Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden ihren Wohnort nicht aussuchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Anzahl der Asylsuchenden in Europa f\u00fchrt auch in Hofheim dazu, dass viele schutzsuchende Menschen eintreffen. Auch f\u00fcr diese Personen soll Hofheim zu einer neuen Heimat werden, in der sie sich sicher und willkommen f\u00fchlen k\u00f6nnen. Wir setzen uns f\u00fcr eine Willkommenskultur ein und wollen den Fl\u00fcchtlingen helfen, sich hier einzuleben, und ihnen eine langfristige Integration erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Sprache ist eine wesentliche Br\u00fccke zur Integration und kann im Umkehrschluss eine erhebliche Barriere f\u00fcr gesellschaftliche Teilhabe sein. Das Erlernen der deutschen Sprache soll erleichtert werden. F\u00fcr entsprechende Angebote setzen wir uns bei den \u00fcbergeordneten Stellen ein.<\/p>\n<p>Die Aufnahme, Versorgung und Integration von Fl\u00fcchtlingen und Asylsuchenden stellt auch die Stadt Hofheim vor gro\u00dfe Herausforderungen. Gemeinsam, als Stadtverwaltung, mit den verschiedensten Akteuren und einer offenen Stadtgesellschaft, kann dies aber erfolgreich gelingen und zu einer echten Bereicherung werden.<\/p>\n<p>Die interkulturelle Kompetenz der Verwaltung ist dabei ein wichtiger Baustein und braucht eine st\u00e4ndige Weiterentwicklung. Dabei brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unterst\u00fctzung, um ihre F\u00e4higkeiten auch unter den neuen Belastungen auszubauen.<\/p>\n<p>Durch interkulturelle Urbanit\u00e4t k\u00f6nnen in Hofheim Orte der Begegnung in der Kernstadt und den Stadtteilen wie Nachbarschaftsg\u00e4rten und Urban Gardening entstehen, die der Gesamtbev\u00f6lkerung zugutekommen.<\/p>\n<p>Die Landkreise und Kommunen sind mit den Kosten der Unterbringung und Integration von Fl\u00fcchtlingen finanziell \u00fcberfordert. Der Bund muss sich an den Kosten dauerhaft beteiligen.<\/p>\n<p>Wir GR\u00dcNE sind aus der Friedensbewegung entstanden. Der Schutz der Menschenrechte und das Ziel einer globalen Gerechtigkeit sind die Grundpfeiler unserer Politik.<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h2 class=\"page-title\">B\u00dcRGERBETEILIGUNG<\/h2>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Eine gut funktionierende und fr\u00fchzeitige Information und Beteiligung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bei den Entscheidungen der politischen Gremien und Umsetzungen der Stadtverwaltung ist die Basis f\u00fcr gute kommunale F\u00fchrung. An vielen Stellen wird deutlich, dass dies in der Kreisstadt Hofheim am Taunus nicht vorhanden ist. Die Anzahl der Unterschriftensammlungen zu ganz unterschiedlichen Themen zeigen, dass die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger eine Beteiligung einfordern und ihre Ideen und W\u00fcnsche in das Stadtleben einbringen wollen.<\/p>\n<p>Eine moderne Verwaltungsleitung bezieht die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mit Beginn eines Prozesses mit ein und wartet nicht, bis es zu Unmuts\u00e4u\u00dferungen kommt, sie vernetzt sie und beteiligt sie aktiv. Das gro\u00dfe Wissenspotenzial der Bev\u00f6lkerung wird in Hofheim leider links liegen gelassen. Durch eine fr\u00fchzeitige Beteiligung der Menschen in Hofheim an Planungen durch die Verwaltungsspitze k\u00f6nnen Bedenken aufgenommen und konstruktive Vorschl\u00e4ge ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>GR\u00dcNE Kommunalpolitik steht f\u00fcr aktives Gestalten anstelle von reaktivem Verwalten. F\u00fcr GR\u00dcNE steht eine b\u00fcrgernahe Verwaltung auch f\u00fcr verst\u00e4ndliche und aktuelle Information an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Zum Beispiel m\u00fcssen die Finanzsituation und die Sparbem\u00fchungen der Stadt in B\u00fcrgerworkshops, Infoabenden und \u00fcber die st\u00e4dtische Internetpr\u00e4senz verst\u00e4ndlich dargestellt werden. Dies gilt auch f\u00fcr alle anderen wichtigen Projekte im Hofheimer Stadtleben. Daf\u00fcr ist die Erstellung eines kommunalen Leitbildes zur B\u00fcrgerbeteiligung, auch unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Inklusion in allen gesellschaftlichen Lebenswelten notwendig.<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h2 class=\"page-title\">ENERGIE<\/h2>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Die Energiewende ist als gesamtgesellschaftliches Gro\u00dfprojekt von den richtigen Weichenstellungen auf Bundes- und Landesebene abh\u00e4ngig. Umgesetzt wird die Energiewende jedoch vorwiegend dezentral, auch auf kommunaler Ebene und somit auch in Hofheim. Den politisch Verantwortlichen in Hofheim f\u00e4llt damit die Aufgabe zu, die Energiewende vor Ort zu gestalten und f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger interessant zu machen.<\/p>\n<p>Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Hofheim sch\u00fctzt nicht nur Klima und Ressourcen, sondern sorgt auch f\u00fcr lokale Wertsch\u00f6pfung. Die Installation von modernen Heizungssystemen, Sanierungsma\u00dfnahmen und Solaranlagen sowie die Energieberatung kann auch durch Fachpersonen aus dem lokalen Handwerk \u00fcbernommen werden. So werden Arbeitspl\u00e4tze im Handwerk gesichert, Steuern eingenommen und Kaufkraft lokal gebunden. Energiepolitik ist daher sowohl aus \u00f6kologischen als auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten bei uns GR\u00dcNEN bestens aufgehoben.<\/p>\n<p>Hofheim braucht ein schl\u00fcssiges und professionelles Konzept, wie die Energiewende vor Ort gestaltet werden soll. Bestandteil dieses Konzepts muss ein Ma\u00dfnahmenkatalog sein, der z\u00fcgig realisiert werden kann.<\/p>\n<p>Das vorliegende Klimaschutzteilkonzept (integriertes W\u00e4rmenutzungskonzept), das zahlreiche Ma\u00dfnahmen zur energetischen Sanierung und Energieeinsparung vorschl\u00e4gt, muss zeitnah umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Auch in Hofheim gibt es noch ein gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr die verst\u00e4rkte Nutzung der Solarenergie. B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger brauchen in diesem Bereich verst\u00e4rkte Informationen und Unterst\u00fctzung, denn das gr\u00f6\u00dfte Potenzial liegt bei Geb\u00e4uden im Privatbesitz. Gezielte Kampagnen k\u00f6nnen hier darstellen, dass eine Investition in die Energieerzeugung aus \u00f6kologischer und auch wirtschaftlicher Sicht lukrativ und sinnvoll ist. Initiativen wie die SolarInvest Main-Taunus eG k\u00f6nnen diesen Prozess begleiten und m\u00fcssen deshalb weiter unterst\u00fctzt werden. F\u00fcr alle geeigneten Geb\u00e4udefl\u00e4chen in st\u00e4dtischem Besitz muss ein Konzept zur Installation von Energieerzeugungsanlagen erstellt werden. Bei allen Neubauten der Stadt Hofheim und der st\u00e4dtischen Gesellschaften ist die Installation dieser Anlagen eine selbstverst\u00e4ndliche Pflicht.<\/p>\n<p>Bei der Energieeinsparung muss die Stadt eine Vorreiterrolle einnehmen und alle Potenziale ausnutzen: Dazu geh\u00f6ren die energetische Sanierung st\u00e4dtischer Geb\u00e4ude sowie die Umr\u00fcstung auf energiesparende Leuchttechnologien in allen Liegenschaften. Auch die Umr\u00fcstung der Stra\u00dfenbeleuchtung auf neue Technologien bedeutet Energiekosteneinsparung und Klimaschutz.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Entwicklung der Stromnetzgesellschaft<\/strong><\/p>\n<p>Den im Jahr 2014 beschlossenen R\u00fcckkauf des Stromnetzes haben wir GR\u00dcNEN lange gefordert und unterst\u00fctzt. Es ist uns in den Verhandlungen gelungen, strategische Zielsetzungen, wie die F\u00f6rderung dezentraler Energieerzeugung und Energieeffizienz, an zentraler Stelle im Vertragswerk zu verankern. Wir werden darauf dr\u00e4ngen, dass nicht nur der wirtschaftliche Erfolg beachtet wird, sondern dass auch die strategischen Ziele umgesetzt werden.<\/p>\n<\/section>\n<\/section>\n<\/section>\n<header class=\"article-header\">\n<h2 class=\"page-title\">FINANZEN<\/h2>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Wir GR\u00dcNEN wollen ein attraktives, lebenswertes Hofheim in der Kernstadt und allen Stadtteilen. Dazu braucht die Stadt Hofheim gesicherte Einnahmen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den zur Verf\u00fcgung stehenden Finanzmitteln.<\/p>\n<p>Dies betrifft Sport- und Kinderbetreuungseinrichtungen, Vereinsf\u00f6rderma\u00dfnahmen, B\u00fcrger- und Gemeindeh\u00e4user, Friedh\u00f6fe und Trauerhallen, Feuerwehren, Spielpl\u00e4tze und Gr\u00fcnanlagen sowie wohnungsnahe Grundversorgung und noch vieles mehr.<\/p>\n<p>Eine attraktive Kernstadt mit gut ausgestatteten Stadtteilen ist nicht zum Nulltarif zu haben, solide Finanzpolitik ist nur in der Gesamtbetrachtung Hofheim und Stadtteile m\u00f6glich. Die dazu notwendige Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung kann nur durch eine fr\u00fchzeitige und transparente Information und Beteiligung erreicht werden, dazu sind Gespr\u00e4chs- und Diskussionsrunden mit allen Interessierten notwendig. Die finanzielle Situation der Kreisstadt Hofheim am Taunus muss von der Verwaltungsspitze regelm\u00e4\u00dfig und f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nachvollziehbar und verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt und dargestellt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns GR\u00dcNE stellt sich folgende Aufgabe: Wir wollen und d\u00fcrfen nicht auf Kosten zuk\u00fcnftiger Generationen \u00fcber unsere finanziellen Verh\u00e4ltnisse leben. Aus der Haushaltskrise darf keine Schuldenkatastrophe werden.<\/p>\n<p>Bei der parlamentarischen Arbeit muss ein verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzen im Vordergrund stehen: Es darf kein Sparen um jeden Preis, aber auch kein Wundert\u00fcten-Aussch\u00fctten geben.<\/p>\n<p>Um Haushaltspolitik f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung interessant zu gestalten, brauchen wir mehr Transparenz in der Entscheidungsfindung, eine fr\u00fche Beteiligung der st\u00e4dtischen Gremien und das bereitwillige Aufzeigen aller, auch unerw\u00fcnschter Konsequenzen.<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN in Hofheim treten seit vielen Jahren daf\u00fcr ein, dass Folgekosten pr\u00e4zise benannt werden. Wir fordern immer wieder die Pr\u00fcfung des tats\u00e4chlichen Bedarfs einer Investition.<\/p>\n<p>Damit verbunden sehen wir die Einf\u00fchrung einer vorausschauenden und soliden Einnahmeplanung und \u2011kontrolle.<\/p>\n<p>Wir brauchen eine Priorisierung der Investitionsprojekte mit Blick auf die gesamte finanzielle Situation der Stadt Hofheim mit realistischem Augenma\u00df, um die anstehenden Herausforderungen und Aufgaben, wie Klimawandel, demografische Entwicklung, Energie- und Mobilit\u00e4tswende, zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Mit den Ressourcen st\u00e4dtischer Liegenschaften muss bedeutend verantwortungsvoller umgegangen werden, als dies in der Vergangenheit geschehen ist.<\/p>\n<\/section>\n<header class=\"article-header\">\n<h2 class=\"page-title\">MOBILIT\u00c4T<\/h2>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einer autogerechten Stadt entwickelt. Durch das Festhalten an dem absurden Projekt der Bundesstra\u00dfe 519 neu (B 519 neu) nahmen sich die Mehrheitsparteien jegliche Form der Gestaltung und es wurde jahrzehntelang keine konstruktive Verkehrsentwicklung betrieben.<\/p>\n<p>Die Kreisstadt Hofheim am Taunus muss im eigenen Interesse bei den \u00fcbergeordneten Beh\u00f6rden auf ein Ende des Projektes B 519 neu hinarbeiten. In Gespr\u00e4chen mit Land und Bund sollte stattdessen ein Umbau der bestehenden Ortsdurchfahrt mit den Zielen Verkehrsverlagerung, zum Beispiel auf die parallel verlaufende Autobahn, Verkehrsberuhigungsma\u00dfnahmen, attraktive Stra\u00dfenraumumgestaltung und Sicherheit f\u00fcr Anwohnende und alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere jedoch f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer erreicht werden. Dabei sollte ein Umbau gro\u00dfer Ampelkreuzungen in Verkehrskreisel gepr\u00fcft werden. Die wegweisende Beschilderung im \u00fcber\u00f6rtlichen Stra\u00dfennetz rund um Hofheim muss dahingehend optimiert werden, dass Durchgangsverkehr nicht unn\u00f6tig durch Siedlungsgebiete gef\u00fchrt wird, sondern m\u00f6glichst die vorhandene Hofheimer Ortsumgehung, die A66, genutzt wird.<\/p>\n<p>Chancen, durch gezielte F\u00f6rderung nachhaltiger Mobilit\u00e4t die Lebensqualit\u00e4t in unserer dicht besiedelten Region zu verbessern, blieben dadurch ungenutzt. Der Trend hin zu einer umweltvertr\u00e4glicheren Verkehrsmittelnutzung, unter anderem in Verbindung mit Carsharing und der vermehrten Nutzung von Fahrr\u00e4dern, auch mit elektrischer Unterst\u00fctzung, wurde bislang au\u00dfer Acht gelassen.<\/p>\n<p>Die Belange aller Verkehrsteilnehmer m\u00fcssen in der zeitgem\u00e4\u00dfen Verkehrsplanung st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden. Unter anderem sind die fahrradbezogenen Ma\u00dfnahmen des schon vor Jahren beschlossenen Verkehrsentwicklungsplanes endlich auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Umsetzung des schon fertigen Beschilderungskonzepts der Radverkehrsverbindungen in Hofheim und allen Stadtteilen und die Anlage von Fahrradstreifen oder Schutzstreifen auf allen klassifizierten Stra\u00dfen im gesamten Stadtgebiet m\u00fcssen erfolgen. Die weitere Freigabe von Einbahnstra\u00dfen f\u00fcr Fahrr\u00e4der in Gegenrichtung sowie die Einrichtung einer Ladestation f\u00fcr Elektrofahrr\u00e4der im Stadtzentrum, dezentrale und sichere Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt und den Stadtteilen und abschlie\u00dfbare Fahrradboxen am Hofheimer Bahnhof sind weitere wichtige Ma\u00dfnahmen einer zeitgem\u00e4\u00dfen Radverkehrsf\u00f6rderung. Au\u00dferdem braucht die Kreisstadt Hofheim am Taunus einen kommunalen Radverkehrsbeauftragten, der eine aktive Radverkehrsf\u00f6rderung betreibt und auch auf regionaler Ebene sich mit den anderen Kommunen vernetzt, denn Radverkehrsf\u00f6rderung endet nicht an der Gemarkungsgrenze.<\/p>\n<p>Wir GR\u00dcNE wollen, dass die Stadt Hofheim der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilit\u00e4t Hessen (AGNH) beitritt. In diesem Rahmen k\u00f6nnen Kommunen Erfahrungen teilen sowie Beispiele und Ideen austauschen, um den Rad- und Fu\u00dfverkehr zu f\u00f6rdern und die Barrierefreiheit f\u00fcr \u00e4ltere und mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte Menschen voranzubringen.<\/p>\n<p>Eine kommunale Arbeitsgruppe \u00bbUmweltvertr\u00e4gliche Mobilit\u00e4t\u00ab soll zuk\u00fcnftig die Interessen der verschiedenen Mobilit\u00e4tsgruppen in Hofheim diskutieren und f\u00fcr eine Umsetzung vorbereiten. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus der Verwaltung sollen sich hier die jeweiligen Verb\u00e4nde wie Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC) und Fachverband Fu\u00dfverkehr Deutschland (FUSS e. V.) und interessierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger einbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zur Erh\u00f6hung der Verkehrssicherheit und aus Gr\u00fcnden des L\u00e4rmschutzes fordern wir die Einf\u00fchrung von Tempo 30 auf m\u00f6glichst vielen Stra\u00dfen in Hofheim sowie eine Intensivierung der Verkehrs\u00fcberwachung, vor allem an kritischen Stellen.<\/p>\n<p>Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Hofheim am Taunus, die Planungen f\u00fcr den barrierefreien Umbau des Bahnhofs Lorsbach nicht weiter zu verfolgen und f\u00fcr die Realisierung dieses wichtigen Projektes keine Finanzmittel mehr zur Verf\u00fcgung zu stellen, wurde im Bereich der Inklusion und Barrierefreiheit ein Schritt in die falsche Richtung gegangen. GR\u00dcNE fordern weiterhin einen barrierefreien Zugang zum Lorsbacher Bahnhof.<\/p>\n<p>Die Buslinien in Hofheim m\u00fcssen erhalten und punktuell auch qualitativ verbessert werden. In Gespr\u00e4chen mit der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft (MTV) soll sich die Stadt Hofheim f\u00fcr die Einrichtung von Schnellbussen auf der Linie K\u00f6nigstein\u2013Hofheim\u2013Wiesbaden einsetzen.<\/p>\n<p>Hofheim am Taunus braucht ein Mobilit\u00e4tskonzept f\u00fcr die Stadtverwaltung. Allgemein ben\u00f6tigen wir ein generelles Umdenken im Bereich Mobilit\u00e4t: neue Formen der E-Mobilit\u00e4t, Verkehrsvermeidung und Sammelverkehre, auch im Bereich der Lieferfahrten, und eine Koordination der Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnisse einer sich demografisch wandelnden Gesellschaft.<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h2 class=\"page-title\">STADTLEBEN<\/h2>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\"><strong>\u2013 B\u00fcrgerschaftliches Ehrenamt<\/strong><\/p>\n<p>Ohne b\u00fcrgerschaftliches Engagement und Ehrenamt w\u00fcrde ein gesellschaftliches Miteinander auch in Hofheim nicht funktionieren. Alle Menschen, die sich f\u00fcr das Miteinander einsetzen, tragen zu einem gro\u00dfen Teil zur Lebensqualit\u00e4t in unserer Stadt bei. Das Ehrenamt muss angemessen gew\u00fcrdigt und ernst genommen werden. Die Stadt muss das Ehrenamt professionell koordinieren, f\u00f6rdern und begleiten, dabei ist allerdings zu beachten, dass das Ehrenamt die oftmals ben\u00f6tigte Professionalit\u00e4t nicht ersetzen kann und darf.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein ehrenamtliches Engagement wollen wir auch gezielt Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen und einbeziehen.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Beir\u00e4te<\/strong><\/p>\n<p>GR\u00dcNE honorieren die ehrenamtliche Mitarbeit in den verschiedenen Beir\u00e4ten der Stadt Hofheim am Taunus und halten diese Arbeit f\u00fcr ein wichtiges Instrument der B\u00fcrgerbeteiligung. Die Beir\u00e4te d\u00fcrfen in ihrer Position nicht weiter geschw\u00e4cht werden, sondern m\u00fcssen st\u00e4ndig und zeitgem\u00e4\u00df weiterentwickelt werden, denn die Belange unserer ausl\u00e4ndischen Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger, der Menschen mit Behinderung und der \u00c4lteren sollen als Teile unserer inklusiven Gesellschaft ad\u00e4quat in die Entscheidungsprozesse in der Kreisstadt Hofheim am Taunus einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Gerade in den Ortsbeir\u00e4ten mit Mitgliedern, die zumeist weniger in parteipolitischen Zusammenh\u00e4ngen handeln, werden Problemlagen oftmals besser erkannt und neue, tragf\u00e4hige L\u00f6sungen gefunden. Auch zeichnen sich die Ortsbeir\u00e4te durch eine hohe Ortsverbundenheit, fundierte Kenntnisse \u00fcber die lokalen Gegebenheiten und die M\u00f6glichkeit f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben, aus. Aus GR\u00dcNER Sicht muss f\u00fcr die Ortsbeir\u00e4te ein Mehr an Kompetenz angestrebt werden.<\/p>\n<p>In den Kinder- und Sch\u00fclerparlamenten k\u00f6nnen demokratische Prozesse und Strukturen altersgem\u00e4\u00df einge\u00fcbt und dargestellt werden. Die entsandten Kinder und Jugendlichen erhalten somit die M\u00f6glichkeit, sich aktiv f\u00fcr ihre Altersgruppe einzusetzen und Forderungen zu stellen. GR\u00dcNE wollen diese Elemente der Beteiligungskultur st\u00fctzen und f\u00f6rdern \u2013 und sie nach M\u00f6glichkeit auch f\u00fcr die Altersgruppe der Jugendlichen weiterentwickeln.<\/p>\n<p><strong>\u2013\u00a0<\/strong><strong>Feuerwehr\u00a0<\/strong><strong>und Rettungsdienste<\/strong><\/p>\n<p>Das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und \u2011m\u00e4nner genie\u00dft bei uns eine gro\u00dfe Hochachtung. Der Erwartungshaltung der Bev\u00f6lkerung an die gr\u00f6\u00dftenteils ehrenamtlich arbeitende Feuerwehr und die Rettungsdienste ist extrem hoch. Hinter allen Eins\u00e4tzen steht eine intensive Aus- und Weiterbildung, die schnelle Reaktionszeiten fordert und eine hohe Belastung bei den vielf\u00e4ltigen Eins\u00e4tzen mit sich bringt. F\u00fcr ihre Arbeit brauchen die Feuerwehren und Rettungsdienste eine zeitgem\u00e4\u00dfe und sinnvolle Ausstattung. Einsparungen, die die Sicherheit der Einsatzkr\u00e4fte und die Einsatzf\u00e4higkeit gef\u00e4hrden, darf es nicht geben. Um den Fortbestand der Einsatzabteilungen der ehrenamtlichen Rettungsdienste und Feuerwehren zu gew\u00e4hrleisten, muss die F\u00f6rderung des Nachwuchses gesichert werden.<\/p>\n<p><strong>\u2013 Sport<\/strong><\/p>\n<p>Mit \u00fcber f\u00fcnfzig Sportvereinen in Hofheim bietet sich f\u00fcr alle ein breites Spektrum sportlicher Bet\u00e4tigung. Die zumeist ehrenamtlich organisierten und durchgef\u00fchrten Trainingseinheiten finden auf einem hohen Niveau statt. Neben k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung bietet das Vereinsleben eine breite Palette an M\u00f6glichkeiten: gemeinsames Miteinander direkt vor Ort, schnelle Integration von Zugezogenen, aktive Jugendarbeit, Pr\u00e4vention und vieles mehr. Breitensport und Leistungssport m\u00fcssen in einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis zueinander stattfinden, denn beide k\u00f6nnen in erheblichem Ma\u00dfe voneinander profitieren.<\/p>\n<p>Sportveranstaltungen und erfolgreiche Sportler und Sportmannschaften machen die Stadt Hofheim \u00fcberregional bekannt.<\/p>\n<p>Die Sportvereine brauchen eine solide finanzielle Unterst\u00fctzung der \u00f6ffentlichen Hand und eine damit verbundene Planungssicherheit. In Zeiten knapper Kassen muss es hier ein Miteinander von Vereinen, Kommune, Kreis und Land geben. F\u00fcr eine gute und gerechte Sportf\u00f6rderung braucht es Standards, Transparenz und Gleichbehandlung.<\/p>\n<\/section>\n<\/section>\n<header class=\"article-header\">\n<h1 class=\"page-title\">SOZIALES<\/h1>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\"><strong>\u2013 Kinderbetreuung, Jugendarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Hofheim ist eine Stadt mit einer hohen Lebensqualit\u00e4t. Familien finden ein vielf\u00e4ltiges Betreuungsangebot f\u00fcr Kinder aller Altersgruppen vor, es gibt eine gro\u00dfe Auswahl an Schulen und Freizeitangeboten. Der Ausbau der Kinderbetreuung ist in Hofheim z\u00fcgig vorangeschritten, verst\u00e4rkt durch den Rechtsanspruch f\u00fcr Kinder ab dem 1. Lebensjahr. Das unterst\u00fctzen wir sehr. Eltern sind mehr denn je auf eine fr\u00fchzeitige Betreuung ihrer Kinder angewiesen, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu k\u00f6nnen. Fr\u00fche Bildungsangebote f\u00fcr alle Kinder sind der Schl\u00fcssel zu mehr Chancengerechtigkeit und zum Erfolg in Schule und Beruf und damit die beste Armutspr\u00e4vention und die nachhaltigste Investition in die Zukunft. Die zurzeit vorgesehenen Einsparungen in diesem Bereich halten wir deshalb f\u00fcr fatal. Der quantitative Ausbau darf auf keinen Fall zu einer Verschlechterung der Bildungsqualit\u00e4t in den Kindertagesst\u00e4tten f\u00fchren.<\/p>\n<p>Der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung soll weiter verfolgt werden, allerdings muss die Qualit\u00e4t der p\u00e4dagogischen Arbeit in den Kitas sichergestellt werden. Dazu geh\u00f6ren tr\u00e4ger\u00fcbergreifend abgestimmte Standards bez\u00fcglich Personalschl\u00fcssel und Gruppengr\u00f6\u00dfen, die den Anforderungen des Hessischen Bildungsplans und den wachsenden Aufgabenbereichen der Kitas Rechnung tragen.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung von Kitapl\u00e4tzen soll durch die Erstellung von F\u00f6rderrichtlinien transparenter gestaltet werden und die Elternbeitr\u00e4ge in den Kitas m\u00fcssen sozialvertr\u00e4glich sein und bleiben.<\/p>\n<p>Die Nachfrage nach Ganztagsbetreuung an den Grundschulen ist weiter steigend, das Angebot kann den Bedarf perspektivisch nicht decken, hier muss die Stadt st\u00e4ndig nachbessern. Wir vermissen eine langfristige Planung, die Schule und Betreuung organisatorisch und konzeptionell besser verkn\u00fcpft. Hierf\u00fcr sehen wir im Landesprogramm \u00bbPakt f\u00fcr den Nachmittag\u00ab eine gute L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr eine gesunde, vollwertige Verpflegung der Kinder in Kita und Schule ein und daf\u00fcr, dass Gesundheit, Ern\u00e4hrung und Umweltschutz zu wichtigen Bildungsthemen werden.<\/p>\n<p>Im Zuge der zunehmenden Ganztagsbetreuung ver\u00e4ndert sich auch die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen. Angebote von Schule, Jugendhilfe und Vereinen m\u00fcssen \u00fcberdacht und zuk\u00fcnftig st\u00e4rker vernetzt werden. Wir bedauern, dass die Erstellung einer Lebensweltanalyse von Kindern und Jugendlichen in Hofheim dem Rotstift zum Opfer gefallen ist und halten eine \u00dcberarbeitung des Konzeptes der st\u00e4dtischen Jugendarbeit unter Beteiligung der Jugendlichen f\u00fcr absolut notwendig.<\/p>\n<p>Hofheims Jugendlichen muss in der Innenstadt ein attraktiver Treffpunkt zur Verf\u00fcgung stehen. Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass die Jugendtreffs in den Stadtteilen weiterentwickelt werden, so dass sie f\u00fcr die Jugendlichen attraktiv sind, die aufsuchende Jugendarbeit, beispielsweise das Spielmobil, gest\u00e4rkt wird und die bestehenden Pl\u00e4ne f\u00fcr einen Abenteuerspielplatz wieder aufgegriffen werden.<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h1 class=\"page-title\">KULTUR<\/h1>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Kultur ist ein elementares gesellschaftliches Bed\u00fcrfnis. Sie ist wesentlich f\u00fcr die Identifikation der B\u00fcrger mit ihrer Stadt. Kultur ist keine freiwillige Leistung, sondern eine nachhaltige Investition in die Zukunft.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Hofheimer Kultureinrichtungen \u2013 Stadtmuseum, Stadtb\u00fccherei, Stadtarchiv und Musikschule \u2013 sorgen f\u00fcr ein vielf\u00e4ltiges kulturelles Angebot. GR\u00dcNE haben sich daf\u00fcr eingesetzt, dass diese Einrichtungen im Bestand gesichert werden und haben die notwendigen konzeptionellen Neuorientierungen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Neuorientierung hei\u00dft: verst\u00e4rkt arbeiten an der notwendigen \u00d6ffnung f\u00fcr breite Bev\u00f6lkerungsschichten, Raum schaffen f\u00fcr Kreativit\u00e4t, Begegnung und Auseinandersetzung, Bildungsangebote und Wertevermittlung.<\/p>\n<p>Deshalb braucht Hofheim eine zukunftsf\u00e4hige Stadtb\u00fccherei mit Mediathek. GR\u00dcNE unterst\u00fctzen den Auftrag an die HWB, eine Planung f\u00fcr eine B\u00fccherei auf dem Kellereigel\u00e4nde zu erarbeiten.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr das Stadtarchiv, das Ged\u00e4chtnis unserer Stadt, muss ein r\u00e4umlich angemessener, bedarfsgerechter Standort gefunden werden.<\/p>\n<p>Das Stadtmuseum als kultureller Mittelpunkt darf nicht an Attraktivit\u00e4t verlieren. GR\u00dcNE setzen sich daf\u00fcr ein, dass die K\u00fcrzungen bei den Wechselausstellungen zur\u00fcckgenommen werden, da gerade diese Angebote das Museum beleben. GR\u00dcNE unterst\u00fctzen die Ideen zur Neukonzeption des Museums.<\/p>\n<p>Die Museumsp\u00e4dagogik muss gest\u00e4rkt werden. Sie wird nicht nur von Schulen und Kindertagesst\u00e4tten in Anspruch genommen. Sie hat eine wichtige integrative Funktion in verschiedenen sozialen Bereichen, z. B. in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung oder mit an Demenz Erkrankten und auch bei der Integration von Menschen aus anderen Kulturen.<\/p>\n<p>Hofheim ist aber auch kulturell sehr lebendig durch die gro\u00dfe Zahl von Kulturvereinen und Initiativen, K\u00fcnstlern und K\u00fcnstlergruppen. Diese stellen ein gro\u00dfes Potenzial dar, das als wesentlicher Bestandteil der Stadtkultur besondere F\u00f6rderung braucht.<\/p>\n<p>GR\u00dcNE setzen sich f\u00fcr eine Koordinierungsstelle im st\u00e4dtischen Kulturamt ein, um mit professioneller Unterst\u00fctzung Kommunikation und Koordination zu verbessern. Durch die Einbindung lokaler Initiativen und K\u00fcnstler k\u00f6nnen Ausgaben f\u00fcr kulturelle Gro\u00dfveranstaltungen reduziert werden.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne Forderungen sind auch, das Hofheimer Kino zu erhalten, die Nutzung der Stadthalle durch Vereine und Schulen zu Sonderkonditionen zu sichern und zu erh\u00f6hen und den G\u00fcterschuppen \u00fcber dem Jazzkeller f\u00fcr die kulturelle Nutzung zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h1 class=\"page-title\">TOURISMUS<\/h1>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Mit dem historischen Altstadtkern, den besonderen landschaftlichen Reizen, der unmittelbaren N\u00e4he zum Taunus, dem auch \u00fcber Hofheims Grenzen hinaus beachteten kulturellen Angebot, den historischen St\u00e4tten, der Maler-Kultur von Hannah Bekker-vom-Rath bis Ludwig Meidner sowie dem vorhandenen Freizeit- und Wellness-Angebot hat Hofheim gute Voraussetzungen, sich touristisch zu positionieren. Die gute Lage inmitten der Metropolregion Frankfurt\/Rhein-Main und die gute Erreichbarkeit mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln k\u00f6nnen genutzt werden, um Hofheim als Naherholungsgebiet f\u00fcr Tages- bzw. Kurzreisetourismus zu etablieren. Dabei brauchen wir eine Strategie f\u00fcr den Tourismussektor, die die wesentlichen Aspekte der \u00d6kologie integriert, mit der wir unseren G\u00e4sten erm\u00f6glichen, einen nachhaltigen Urlaub zu machen.<\/p>\n<p>Dazu braucht es ein ausgeschildertes regionales Wander- und Radwegenetz mit Anbindung an den Regionalpark, eine st\u00e4rkere Vernetzung des \u00d6PNVs und die Zusammenarbeit mit den zust\u00e4ndigen Akteuren, wie zum Beispiel Wanderclubs, Vereine und Verb\u00e4nde, Landwirtschaft, Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC) und dem ans\u00e4ssigen Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe.<\/p>\n<p>Sport- und Kulturveranstaltungen, Clownschule und die Rhein-Main-Therme sollen in das touristische Konzept eingebunden werden. Die Besitzer der in der Hofheimer Tierklinik behandelten Tiere und die Messeg\u00e4ste m\u00fcssen dabei ebenso beachtet werden. Der Tourismus in Hofheim muss weiterentwickelt und nicht nur verwaltet werden, damit ist er auch nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten.<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h1 class=\"page-title\">UMWELT<\/h1>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">In den Bereichen Umwelt, Energie und Klimaschutz ist noch viel zu tun, denn fast alle Umweltdaten \u2013 lokal, regional und global \u2013 weisen eine negative Tendenz auf. CO2-Aussto\u00df, globale Erw\u00e4rmung, Abschmelzen der Polkappen und Gletscher, rasante Verringerung der Artenvielfalt, beschleunigte Abholzung aller Waldarten und in vielen Regionen der Welt zunehmende Probleme mit der Wasserversorgung sind nur einige Beispiele. Auch konsumieren wir viele Produkte, deren Bestandteile, Herkunft und Bearbeitung uns nicht bekannt sind. Die F\u00f6rderung vieler Rohstoffe hinterl\u00e4sst gigantische Umweltsch\u00e4den, die Abh\u00e4ngigkeit von ihnen f\u00fchrt zunehmend zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Bei der F\u00f6rderung von Rohstoffen und Herstellung von Gebrauchsartikeln werden in vielen L\u00e4ndern der Erde Kinder-, Frauen- und generell Arbeitnehmerrechte missachtet.<\/p>\n<p>Es finden vielfach absurde Transporte statt, weil die Kosten daf\u00fcr sehr gering sind. Andererseits nimmt hierzulande die Abh\u00e4ngigkeit von Lebensmittelimporten zu, wenn wir gute und beste Ackerb\u00f6den mit Beton f\u00fcr Stra\u00dfen und Siedlungen \u00fcberziehen. Was geschieht aber, wenn es in den heute gro\u00dfen Lieferl\u00e4ndern zu klimatischen, \u00f6kologischen, finanziellen oder politischen Krisen kommt? Versiegelte oder zerst\u00f6rte Ackerb\u00f6den, die \u00fcber Tausende von Jahren durch die b\u00e4uerliche Landwirtschaft fruchtbar gemacht wurden, sind f\u00fcr lange, lange Zeit unfruchtbar. \u2013 Dies sind unbequeme Wahrheiten, die aber ausgesprochen werden m\u00fcssen. Dabei zeichnen sich in vielen Bereichen L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten ab, die allerdings auch eine Ver\u00e4nderung der Mentalit\u00e4t erfordern, und zwar global wie lokal. Es gilt durch nachhaltiges Wirtschaften die Lebensgrundlagen zu sichern!<\/p>\n<p>Wir GR\u00dcNE werden weiter der Maxime \u00bbGlobal denken \u2013 lokal handeln\u00ab folgen und werden uns daf\u00fcr einsetzen, dass die politischen Entscheidungen zukunftsf\u00e4hig werden. Dazu geh\u00f6rt, dass alle Auftragsvergaben und Beschaffungen \u00f6kologischen, sozialen und \u00f6konomischen Kriterien standhalten und die nationalen und europ\u00e4ischen Leitlinien f\u00fcr Menschenrechte, Tierschutz, Umwelt- und Ressourcenschutz bei allen Vergaben ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Nachhaltigkeitsindex der Hofheimer Lokalen Agenda muss Beachtung finden und sollte st\u00e4rker in den \u00f6ffentlichen Fokus gebracht werden.<\/p>\n<p>Die Stadt Hofheim am Taunus hat mit all ihren Gesellschaften (Konzern Stadt) ein beachtliches Auftragsvolumen und damit auch eine nicht zu untersch\u00e4tzende Verbrauchermacht. Diese muss genutzt werden.<\/p>\n<p><strong>\u2013\u00a0<\/strong><strong>L\u00e4rm- und Luftbelastung<\/strong><\/p>\n<p>Die L\u00e4rmbelastung hat in den vergangenen Jahren leider nicht abgenommen, im Gegenteil: Die Anwohner von Durchgangsstra\u00dfen f\u00fchlen sich in allen Ortsteilen heute teilweise sogar st\u00e4rker belastet. Hofheim wird vor allem vom Verkehr der A3, der A66, vom Flughafen Rhein-Main und vom Milit\u00e4rflughafen Erbenheim beeintr\u00e4chtigt. Und alle Verkehre erzeugen au\u00dfer L\u00e4rm auch erhebliche Emissionen, die in ihrer Sch\u00e4dlichkeit unumstritten sind. Besonders empfindliche Menschen, wie zum Beispiel Kinder, alte und kranke Personen, sind effektiv vor diesen Belastungen zu sch\u00fctzen. Hier gilt es f\u00fcr uns GR\u00dcNE, im Rahmen der kommunalen M\u00f6glichkeiten das Handlungspotenzial auszuloten und auszusch\u00f6pfen. Zum Beispiel k\u00f6nnen Geschwindigkeitsbeschr\u00e4nkungen die L\u00e4rm- und Luftbelastung reduzieren.<\/p>\n<p><strong>\u2013\u00a0<\/strong><strong>St\u00e4dtisches Gr\u00fcn \u2013 Lunge einer lebendigen Stadt<\/strong><\/p>\n<p>Hofheim liegt wundersch\u00f6n eingebettet in Waldgebiete. B\u00e4ume liefern Sauerstoff, nehmen CO<sub>2<\/sub>\u00a0auf, filtern die Luft, sind unersetzlich f\u00fcr das innerst\u00e4dtische Klima bei steigenden Temperaturen, bieten L\u00e4rm- und Sichtschutz und wirken positiv auf den Wasserhaushalt. Vielleicht wird deshalb als nicht so gravierend empfunden, dass viele B\u00e4ume im Siedlungsgebiet verschwunden sind und dass kein Ersatz gepflanzt wurde. Wir GR\u00dcNE fordern f\u00fcr jeden im Stadtgebiet gef\u00e4llten Baum entsprechenden Ersatz. Die Entwicklung eines Gr\u00fcnfl\u00e4chenplans kann dabei helfen, st\u00e4dtisches Gr\u00fcn zu erhalten und weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p><strong>\u2013\u00a0<\/strong><strong>Wald in Hofheim \u2013 kostbarer Besitz der B\u00fcrgerschaft<\/strong><\/p>\n<p>Der Wald erf\u00fcllt eine unglaubliche F\u00fclle an Aufgaben: Er hat Klimaschutzfunktionen, steht f\u00fcr Artenschutz und Biodiversit\u00e4t, Grundwasserschutz, Erosionsschutz, L\u00e4rmschutz und liefert sauerstoffreiche Luft, nachdem er schon Schadstoffe ausgefiltert hat. Und er kann noch viel mehr: Die frische, k\u00fchle Luft, die Stille, die Farbenspiele und viele andere emotionale Erlebnisse sind f\u00fcr alle unersetzlich. So ist der Hofheimer Stadtwald schon seit 1985 als Erholungswald definiert.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich soll der Hofheimer Wald auch \u00bbHolz\u00ab als Rohstoff liefern, soll einen wirtschaftlichen Nutzen bringen. Und die J\u00e4ger w\u00fcnschen gute Wildbest\u00e4nde. Auch m\u00f6chten viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger den Wald f\u00fcr sportliche Aktivit\u00e4ten deutlich mehr nutzen.<\/p>\n<p>Die Konflikte aus diesen sehr verschiedenen Anspr\u00fcchen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Wir GR\u00dcNE fordern ein vern\u00fcnftiges Miteinander von allen Waldnutzern.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren ist die Bewirtschaftung des Waldes in den Fokus der \u00d6ffentlichkeit ger\u00fcckt, denn nicht alle Methoden der Bewirtschaftung tragen der Qualit\u00e4t und der Empfindlichkeit der B\u00f6den Rechnung. GR\u00dcNE fordern ein Konzept zum Schutz der in Hofheim besonders empfindlichen Waldb\u00f6den und des Altbestandes. GR\u00dcNE w\u00fcnschen eine artenreiche, heimische Fauna und Flora, die einem Dauerwaldkonzept entsprechen.<\/p>\n<p>Die Jagd in Hofheim soll die Hegepflichten erf\u00fcllen, aber der Waldbesitzer \u2013 die Hofheimer B\u00fcrgerschaft \u2013 soll keine finanziellen Belastungen durch die Jagd \u00fcbernehmen. Der Wildbestand soll immer so gehalten werden, dass die Naturverj\u00fcngung nicht leidet und dem Waldeigent\u00fcmer keine zus\u00e4tzlichen Kosten entstehen.<\/p>\n<p>Die vorhandenen Gr\u00fcnz\u00fcge und Landwirtschaftsfl\u00e4chen m\u00fcssen unbedingt gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h1 class=\"page-title\">VERWALTUNG<\/h1>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Die Kreisstadt Hofheim am Taunus braucht eine zeitgem\u00e4\u00df ausgestattete Verwaltung, um die vielf\u00e4ltigen Aufgaben in der kommunalen Selbstverwaltung zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Ein positives Beispiel f\u00fcr eine moderne Verwaltung bietet das Hofheimer B\u00fcrgerb\u00fcro. Die K\u00fcrzung der \u00d6ffnungszeiten im vergangen Jahr war aus unserer Sicht ein Schritt in die falsche Richtung.<\/p>\n<p>B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger brauchen einen verl\u00e4sslichen und kompetenten Ansprechpartner, gerade f\u00fcr unsere ausl\u00e4ndischen Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger muss die Verwaltung in Bezug auf interkulturelle Kompetenz st\u00e4ndig fortgebildet werden, um sich den Anforderungen des demografischen Wandels und einer inklusiven Gesellschaft stellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Stadtverwaltung der Kreisstadt Hofheim am Taunus verf\u00fcgt \u00fcber hoch motivierte und sehr gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Diese stehen heute oftmals unter hohen Arbeitsbelastungen, die unter anderem durch die Ausweitung von Aufgaben und die angespannte Haushaltslage entstanden sind. Es ist dadurch schwieriger geworden, alle Anfragen und Anforderungen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zeitnah und vollumf\u00e4nglich zufriedenstellend zu bearbeiten.<\/p>\n<p>Durch Prozessoptimierung innerhalb des Rathauses und weitere Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit sehen wir hier M\u00f6glichkeiten, diese Situation zu entsch\u00e4rfen. Dazu brauchen wir eine st\u00e4ndige \u00dcberpr\u00fcfung aller M\u00f6glichkeiten der partnerschaftlichen Kooperation mit den Nachbarkommunen.<\/p>\n<p>Die Konkurrenzverfahren zwischen den St\u00e4dten und Gemeinden haben in der Vergangenheit nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Die GR\u00dcNEN wollen die interkommunale Zusammenarbeit ausweiten, um Arbeitsergebnisse f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung zu verbessern und durch Synergien Kosten zu senken. Die GR\u00dcNEN wollen f\u00fcr die Zukunft Kooperation anstelle von Konkurrenz.<\/p>\n<header class=\"article-header\">\n<h1 class=\"page-title\">WIRTSCHAFT<\/h1>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">Ein lebhaftes und gesundes Wirtschaftsgeschehen ist eine der wesentlichen Voraussetzungen f\u00fcr eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung. In der Wirtschaftspolitik von B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN steht die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Wir unterst\u00fctzen eine die Ressourcen schonende \u00d6konomie mit dem Ziel der Sicherung der Lebensgrundlagen auch f\u00fcr die nachwachsenden Generationen.<\/p>\n<p>Die Lage Hofheims bietet hierf\u00fcr optimale Voraussetzungen. Inmitten einer der wirtschaftsst\u00e4rksten Regionen der Welt gelegen, bietet die Stadt sehr gute Bedingungen f\u00fcr Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe.<\/p>\n<p>Hohe Potenziale f\u00fcr wirtschaftliche Entwicklung und Besch\u00e4ftigung sehen wir im Bereich alternativer Energietechnologien und der energetischen Sanierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Diese wollen wir zum Beispiel durch folgende Ma\u00dfnahmen erreichen:<\/p>\n<p>\u00d6kologisches Bauen soll Vorrang haben, das ortsans\u00e4ssige Handwerk und Gewerbe muss unterst\u00fctzt werden, umweltvertr\u00e4gliche Produkte und Verfahren sind zu f\u00f6rdern, die Ansiedlung innovativ und \u00f6kologisch ausgerichteter Unternehmen soll unterst\u00fctzt werden. Bei der Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge der Stadt Hofheim m\u00fcssen neben wirtschaftlichen auch \u00f6kologische, soziale und die Einhaltung tariflicher Gesichtspunkte ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Eine gute Infrastruktur ist von hoher Bedeutung f\u00fcr die Unternehmen. Dazu geh\u00f6rt auch eine schnelle Internetverbindung. Die Initiative des Main-Taunus-Kreises zum Breitbandausbau, auch in den Hofheimer Stadtteilen, begr\u00fc\u00dfen wir sehr.<\/p>\n<p>Weitere wirtschaftliche Entwicklungsm\u00f6glichkeiten Hofheims sehen wir im Dienstleistungsbereich, wie zum Beispiel in der Gesundheitsvorsorge, der Freizeitgestaltung, im Tourismus und in der Gastronomie.<\/p>\n<\/section>\n<\/section>\n<\/section>\n<\/section>\n<\/section>\n<\/section>\n<header class=\"article-header\">\n<h1 class=\"page-title\">WOHNEN<\/h1>\n<\/header>\n<section class=\"entry-content clearfix\">In den gut durchmischten Wohngebieten Hofheims und seiner Stadtteile gibt es Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienh\u00e4user. In einigen Wohngebieten kommt es durch die Nachverdichtung zu einer Ver\u00e4nderung der Struktur, wobei die verkehrlichen Auswirkungen nicht immer ausreichend betrachtet werden.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenwirkung Hofheims als familienfreundlicher Stadt mit einem hohen Ma\u00df an Lebensqualit\u00e4t f\u00f6rdert die Entwicklung eines stetigen Zuzugs einkommensstarker Personen. Dies hat zur Folge, dass Investoren ihre Projekte auf diesen Personenkreis ausrichten und dass bezahlbarer Wohnraum f\u00fcr Bezieher durchschnittlicher Einkommen immer weniger zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Die Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) als 100-prozentige Tochter der Stadt Hofheim am Taunus \u00fcbernimmt in der Kreisstadt eine aktive und vorbildliche Rolle bei der Schaffung und Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum. Hierbei richtet sich der Blick auch auf das Angebot von barrierefreien und seniorengerechten Wohnungen, die sowohl in kleineren als auch gr\u00f6\u00dferen Einheiten zur Verf\u00fcgung stehen bzw. gestellt werden.<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN stehen f\u00fcr die St\u00e4rkung und Sicherung der HWB als eigenst\u00e4ndiger und aktiver st\u00e4dtischer Gesellschaft, deren Aufgabe es ist, bezahlbaren Wohnraum zur Verf\u00fcgung zu stellen, denn die Sicherung und F\u00f6rderung des Wohnraumangebots f\u00fcr Menschen mit durchschnittlichem Einkommen muss als kommunale Aufgabe angesehen werden.<\/p>\n<p>Durch eine Zusammenarbeit mit und Unterst\u00fctzung der Wohnhilfe im Taunus e. V. und \u00e4hnlicher Initiativen kann f\u00fcr Menschen in Wohnungsnot, seien es Menschen in sozialen Notlagen, Einwanderer oder Fl\u00fcchtlinge, Hilfe geleistet werden. Auch die F\u00f6rderung integrativer und generations\u00fcbergreifender Wohnformen muss als kommunale Aufgabe gesehen werden. All das muss in bestehenden Wohngebieten erfolgen, damit die Betroffenen eine gute Voraussetzung zur Integration haben.<\/p>\n<p>Aus Sicht der GR\u00dcNEN kann der Erhalt der Attraktivit\u00e4t unserer Wohnstandorte mit einer guten Durchmischung, der wohnortnahen Grundversorgung und einer zeitgem\u00e4\u00dfen Mobilit\u00e4tskultur gesichert und gew\u00e4hrleistet werden. Auch steht eine vertr\u00e4gliche Nachverdichtung bestehender Wohngebiete vor der Ausweisung neuer Baugebiete. Insbesondere wehren wir GR\u00dcNE uns weiterhin gegen neue Baugebiete (wie zum Beispiel \u00bbVorderheide II\u00ab), die in erheblichem Ma\u00dfe mit naturschutzfachlichen Aspekten kollidieren.<\/p>\n<p>Von den im Regionalen Fl\u00e4chennutzungsplan vorgesehenen Baugebieten favorisieren wir die Realisierung der Baugebietsentwicklung Marxheim II. Hier kann f\u00fcr Interessenten mit h\u00f6herem und niedrigerem Einkommen Wohnraum geschaffen werden, und das mit Anschluss an den \u00d6PNV und eine bestehende st\u00e4dtische Infrastruktur. Hier k\u00f6nnten durch eine politische Steuerung der Bebauungspl\u00e4ne (sofern Grundst\u00fccke in st\u00e4dtischer Hand) und um zukunftsf\u00e4hig zu bleiben, \u00f6kologische Ziele erreicht werden. Dazu geh\u00f6ren u. a. die Themen Energieeinsparung, -erzeugung sowie Mobilit\u00e4tsfragen.<\/p>\n<\/section>\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">F\u00fcr B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN Ortsverband Hofheim<\/span><\/p>\n<p>Madlen Overdick und Helmut Z\u00f6ll<\/p>\n<table style=\"width: 738px; height: 304px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 163px;\">\n<td style=\"text-align: left; width: 55px; height: 163px;\"><a href=\"http:\/\/programm.gruene-hofheim.de\/download\/Hofheim_wird_Gruener.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1664 size-full\" src=\"http:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bildschirmfoto-2016-01-29-um-12.45.33-e1454068189959.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2016-01-29 um 12.45.33\" width=\"70\" height=\"67\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: left; width: 532px; height: 163px;\">Download als PDF<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/programm.gruene-hofheim.de\/download\/Hofheim_wird_Gruener.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/programm.gruene-hofheim.de\/download\/Hofheim_wird_Gruener.pdf<\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: left; width: 87px; height: 163px;\">\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1667\" src=\"http:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/pdf.png\" alt=\"pdf\" width=\"155\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/pdf.png 155w, https:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/pdf-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 155px) 100vw, 155px\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 163px;\">\n<td style=\"text-align: left; width: 55px; height: 163px;\"><a href=\"http:\/\/programm.gruene-hofheim.de\/download\/Hofheim_wird_Gruener.epub\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1665\" src=\"http:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Bildschirmfoto-2016-01-29-um-12.45.50.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2016-01-29 um 12.45.50\" width=\"69\" height=\"64\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: left; width: 532px; height: 163px;\">Download als E-Book im .epub Format<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/programm.gruene-hofheim.de\/download\/Hofheim_wird_Gruener.epub\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/programm.gruene-hofheim.de\/download\/Hofheim_wird_Gruener.epub<\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: left; width: 87px; height: 163px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1668\" src=\"http:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/epub.png\" alt=\"epub\" width=\"155\" height=\"155\" srcset=\"https:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/epub.png 155w, https:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/epub-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 155px) 100vw, 155px\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hofheim muss endlich GR\u00dcNER werden! 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