{"id":3217,"date":"2025-11-11T19:01:10","date_gmt":"2025-11-11T19:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-hofheim.de\/?page_id=3217"},"modified":"2025-11-11T19:01:46","modified_gmt":"2025-11-11T19:01:46","slug":"planung-und-bauen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gruene-hofheim.de\/?page_id=3217","title":{"rendered":"PLANUNG UND BAUEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Hofheim soll eine Stadt werden, die Wohnungs- und Baupolitik mit \u00d6kologie verbindet \u2013 eine Stadt, die klimagerecht, sozial, zukunftsf\u00e4hig und krisensicher ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stadtentwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p>Eines der wichtigsten Ziele der Hofheimer Gr\u00fcnen ist es, Fl\u00e4chenverbrauch im Au\u00dfenbereich zu vermeiden. Wir setzen uns daf\u00fcr ein, den Fl\u00e4chenverbrauch au\u00dferhalb der bereits bebauten Ortsteile auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Daf\u00fcr sind wir bestrebt, auf die Gestaltung des zuk\u00fcnftigen Regionalen Fl\u00e4chennutzungsplans einzuwirken. Dieser ist ein verbindliches gesetzliches Planungsinstrument in der Zust\u00e4ndigkeit des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits vorhandene Baugebietsfl\u00e4chen m\u00fcssen behutsam entwickelt werden. Das kann auch hei\u00dfen, dass das geplante Baugebiet R\u00f6merwiesen (fr\u00fcher \u201eMarxheim II\u201c) erheblich verkleinert werden muss bzw. je nach Notwendigkeit abschnittsweise entwickelt werden sollte \u2013 auch, da es sich bei den Ackerb\u00f6den um hochwertige Agrarfl\u00e4chen handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der bedeutenden Gr\u00fcnen Erfolge war im Dezember 2024 nach vehementer Forderung der Gr\u00fcnen der Beschluss der Freifl\u00e4chensatzung. Diese hat die Nutzung, Gestaltung und Bepflanzung von Grundst\u00fccksfreifl\u00e4chen sowie die Begr\u00fcnung baulicher Anlagen in klimaangepasster Form zum Ziel. Mit der Freifl\u00e4chensatzung werden zudem \u201eSchotterg\u00e4rten\u201c zuk\u00fcnftig ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wohnen<\/h2>\n\n\n\n<p>Eines der dr\u00e4ngendsten Probleme in Hofheim ist fehlender Wohnraum. Insbesondere m\u00fcssen f\u00fcr Hofheimer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bezahlbare Wohnungen geschaffen werden. Dies bedeutet in erster Linie, dass alle M\u00f6glichkeiten zur behutsamen Nachverdichtung bereits bebauter Gebiete entdeckt und genutzt werden m\u00fcssen. Hierf\u00fcr bieten sich Dachausbau, Aufstockung und Umnutzung bestehender Geb\u00e4ude an.<br>Der Bebauungsplan 152 \u201eHattersheimer Stra\u00dfe\u201c (ehemaliges \u201ePolar-Mohr-Gel\u00e4nde\u201c) wurde in der letzten Wahlperiode mehrheitlich verabschiedet. Damit werden auch die von den Gr\u00fcnen geforderten Punkte (hoher energetischer Standard, Bau von bezahlbarem Wohnraum, soziale Einrichtungen wie Bau einer Kita und einer Senioreneinrichtung mit Wohnungen, Tagespflege etc.) verpflichtend vorgegeben. Ganz im Sinne von B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN werden gro\u00dfe Fl\u00e4chen im Innenstadtbereich entsiegelt und mit Geschosswohnungsbau nachverdichtet. Dabei werden 87 Sozialwohnungen entstehen.<br>Gef\u00f6rderter Wohnraum entsteht zudem in der Hofheimer Stra\u00dfe in Lorsbach, beim Instone-Projekt sowie in der Nachbarschaft zum Finanzamt (HWB). Damit setzt unser Erster Stadtrat Daniel Philipp als zust\u00e4ndiger Stadtplanungsdezernent das um, was jahrelang von B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN gefordert, aber von den bisher bestehenden Koalitionen nicht priorisiert wurde.<br>Alte Bebauungspl\u00e4ne m\u00fcssen \u00fcberarbeitet werden, um damit M\u00f6glichkeiten zu entwickeln, behutsam nachzuverdichten.<br>In n\u00e4chster Zeit wird die Entwicklung des gesamten Bereiches der ehemaligen Luft-Klinik an der Kurhausstra\u00dfe zur Diskussion stehen. Dieses kreiseigene Grundst\u00fcck bietet durch die bereits vorhandene, sanierungsbed\u00fcrftige Bebauung und die hervorragende Lage beste Voraussetzungen f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Wohnbebauung. Die Gr\u00fcnen werden eine solche Bebauung dort aktiv unterst\u00fctzen. Allerdings werden wir dabei nicht billigend in Kauf nehmen, dass der dort vorhandene wertvolle Baumbestand \u00fcberzogenen Bauma\u00dfnahmen zum Opfer f\u00e4llt. Die M\u00f6glichkeit, diesmal in vorbildlicher Weise behutsame Nachverdichtung umzusetzen, muss unbedingt genutzt werden.<br>Wohnraum f\u00fcr Menschen mit Unterst\u00fctzungsbedarf muss in infrastrukturell starken Quartieren entstehen.<br>Unsere kommunale Wohnungsbaugesellschaft HWB muss weiterhin gest\u00e4rkt und unterst\u00fctzt werden, um bezahlbaren und sozialen Wohnraum entwickeln zu k\u00f6nnen.<br>Bei Sanierungen muss die Stadt eine Vorbildfunktion warhnehmen und h\u00f6chste Anspr\u00fcche an klimagerechte Sanierung erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erhalt von Immobilien in st\u00e4dtischer Hand<\/h2>\n\n\n\n<p>St\u00e4dtische Immobilien und Grundst\u00fccke m\u00fcssen grunds\u00e4tzlich in der Hand der Kommune bleiben. Falls noch nicht geschehen, sollen sie einer guten Nutzung zugef\u00fchrt werden und erhalten bleiben. Die Entscheidung \u00fcber die k\u00fcnftige Nutzung einer st\u00e4dtischen Immobilie soll grunds\u00e4tzlich eine politische Entscheidung sein.<br>Es ist darauf zu achten, dass diese in st\u00e4dtischer Hand befindlichen Immo-<br>bilien durch regelm\u00e4\u00dfige Wartung und Instandhaltung in einem guten Zustand erhalten bleiben. Die bestehende Substanz zu erhalten, ist nachhaltiger und g\u00fcnstiger als Neubau.<br>Ein Ziel der Hofheimer Gr\u00fcnen ist es, bauliche Alleinstellungsmerkmale der Hofheimer Ortsteile unter besonderen Schutz zu stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hofheim soll eine Stadt werden, die Wohnungs- und Baupolitik mit \u00d6kologie verbindet \u2013 eine Stadt, die klimagerecht, sozial, zukunftsf\u00e4hig und krisensicher ist. 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