{"id":3230,"date":"2025-11-15T10:24:38","date_gmt":"2025-11-15T10:24:38","guid":{"rendered":"https:\/\/gruene-hofheim.de\/?page_id=3230"},"modified":"2025-11-15T10:24:39","modified_gmt":"2025-11-15T10:24:39","slug":"stadtverwaltung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gruene-hofheim.de\/?page_id=3230","title":{"rendered":"STADTVERWALTUNG"},"content":{"rendered":"\n<p>Interkommunale Zusammenarbeit: Die Hofheimer Gr\u00fcnen setzen auf Austausch und Kooperation mit unseren Nachbarkommunen, um gemeinsam L\u00f6sungen zu finden. Bestehende gemeinsame Projekte, wie die Zusammenlegung zu einem Standesamtsbezirk Hofheim\/Kriftel sollen weitergef\u00fchrt und ausgebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digitalisierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Hofheimer Gr\u00fcnen wollen den weiteren Ausbau der Digitalisierung in der Stadtverwaltung. Informationstechnologie soll dazu beitragen, die Verwaltungsabl\u00e4ufe effizienter zu machen. Es sollen weitere digitale Serviceangebote f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger entwickelt werden &#8211; dies im Sinne der Barrierefreiheit jedoch nicht anstelle, sondern zus\u00e4tzlich zum Angebot des B\u00fcrgerb\u00fcros, das s\u00e4mtliche Dienste weiterhin uneingeschr\u00e4nkt und in gewohnter Qualit\u00e4t auch \u201eoffline\u201c anbieten soll.<br><br>Mit dem kommunalen IT-Dienstleistungsunternehmen ekom21, das vom Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert ist, hat die Stadt Hofheim einen zuverl\u00e4ssigen und erfahrenen Partner, der IT-L\u00f6sungen und Dienstleistungen f\u00fcr die verschiedensten Verwaltungsaufgaben anbietet. <br><br>Wir wollen weiterhin verst\u00e4rkt in die IT-technische Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung investieren, damit sie die neuen technischen M\u00f6glichkeiten, insbesondere auch die M\u00f6glichkeiten der K\u00fcnstlichen Intelligenz, wirksam und verantwortungsvoll nutzen k\u00f6nnen.<br><br>Ebenso m\u00fcssen die digitalen M\u00f6glichkeiten genutzt werden, um der Zivilgesellschaft mehr Transparenz und Teilhabe an den politischen Entscheidungen einzur\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Finanzen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die kommunale Finanzsituation ist bundesweit katastrophal. Bund und L\u00e4nder weisen den St\u00e4dten und Gemeinden immer mehr und neue Aufgaben zu, ohne f\u00fcr einen entsprechenden finanziellen Ausgleich zu sorgen. Dringend notwendige Investitionen beispielsweise in den Stra\u00dfenerhalt, in Klimaschutz und Klimaanpassung, in sozialen Wohnungsbau und auch in die notwendige Ausstattung von Feuerwehr, Kinderbetreuung, Vereinen und kulturellen Einrichtungen werden in den n\u00e4chsten Jahren nur priorisiert und nicht im n\u00f6tigen Umfang leistbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund dieser desolaten Finanzsituation ist es wichtiger denn je, bei allen Investitionen nicht nur die einmaligen Anschaffungskosten zu betrachten, sondern auch s\u00e4mtliche langfristigen Folgekosten realistisch zu bewerten. Nur dann k\u00f6nnen finanzielle Entscheidungen getroffen werden. Bei diesen Entscheidungen sind neben den wirtschaftlichen Aspekten auch die sozialen und \u00f6kologischen Aspekte zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2018 k\u00f6nnen die Kommunen in Hessen selbst dar\u00fcber entscheiden, ob und wie sie Stra\u00dfenausbaubeitr\u00e4ge erheben. Durch das in Hofheim bestehende System der Einmalzahlung im Falle einer grundhaften Sanierung der Stra\u00dfe kann es f\u00fcr die Anlieger zu ganz erheblichen finanziellen Belastungen kommen. Eine Umstellung auf ein solidarisches Modell in Form von wiederkehrenden Stra\u00dfenbeitr\u00e4gen w\u00fcrde es erm\u00f6glichen, die Zahlungen gleichm\u00e4\u00dfig auf alle Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer im Abrechnungsgebiet zu verteilen. Hierbei wollen wir uns an der Vorgehensweise und den Erfahrungen anderer hessischer Kommunen orientieren, auch was Ausnahmen f\u00fcr diejenigen Anlieger betrifft, die in den letzten Jahren bereits Anliegerbeitr\u00e4ge bezahlt haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wirtschaft<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit seiner N\u00e4he zu Frankfurt, Wiesbaden und Mainz und der g\u00fcnstigen Verkehrsanbindung ist Hofheim schon heute ein attraktiver Standort f\u00fcr viele Unternehmen. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Allerdings halten die Gr\u00fcnen es f\u00fcr unvermeidbar, dass die Kommune Einfluss auf die Art der Betriebe nimmt, die sich k\u00fcnftig in Hofheim ansiedeln wollen. Eventuelle F\u00f6rderungen sollen in erster Linie nachhaltig wirtschaftenden Betrieben zugute kommen. Es ist w\u00fcnschenswert, solche Unternehmen zu gewinnen, die in der Regel mit gut ausgebildeten Fachkr\u00e4ften arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist f\u00fcr die Gr\u00fcnen unter keinen Umst\u00e4nden akzeptabel, dass Gewerbefl\u00e4chen im Au\u00dfenbereich geschaffen werden, wenn nicht vorher glaubhaft belegt werden kann, dass dadurch tats\u00e4chlich nennenswerte Gewerbesteuereinnahmen sowie garantierte Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden. Aber auch dann m\u00fcssen wir immer abw\u00e4gen, ob der Verlust von unversiegelter Freifl\u00e4che tats\u00e4chlich im Verh\u00e4ltnis zu den zu erwarteten Vorteilen stehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Moderne Arbeitswelten f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige, kleine Unternehmen und Start-ups k\u00f6nnen durch flexible Rauml\u00f6sungen f\u00fcr Werkst\u00e4tten und B\u00fcros (Coworking Space, Shared Offices) geschaffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorbildlich und vielleicht erweiterungsf\u00e4hig ist das Hofheimer Innovationszentrum. Hier bietet die Stadt Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern sowie jungen Unternehmen eine sehr gute Start- und Entwicklungsumgebung f\u00fcr innovative Gesch\u00e4ftsideen in bezahlbaren B\u00fcror\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Demokratief\u00f6rderung<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Demokratie lebt vom Mitmachen \u2013 Mehr M\u00f6glichkeiten zur Beteiligung f\u00fcr alle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine starke Demokratie braucht engagierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die mitgestalten k\u00f6nnen. Die Hofheimer Gr\u00fcnen setzen sich daf\u00fcr ein, dass Beteiligung in unserer Stadt nicht nur ein Versprechen ist, sondern gelebte Praxis wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Transparenz in politischen Debatten und damit die M\u00f6glichkeit, Entscheidungsprozesse nachzuvollziehen, ist f\u00fcr B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN sehr wichtig. Von der Stadtverwaltung oder der Stadtverordnetenversammlung einberufene Arbeitskreise sollen \u00f6ffentlich sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hofheimer Gr\u00fcnen w\u00fcnschen sich, dass die B\u00fcrgerinnen und<br>B\u00fcrger besser in die Sitzungen der Ortsbeir\u00e4te miteinbezogen werden. Eine wichtige Aufgabe des Ortsbeirates ist es, die Teilnahme der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger seines Ortsbezirkes an den kommunalen Angelegenheiten zu f\u00f6rdern und eine enge Verbindung zwischen der Stadtverwaltung und der B\u00fcrgerschaft zu schaffen. Im Sinne der B\u00fcrgerbeteiligung soll der Ortsbeirat als Bindeglied zwischen den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und der Stadt unbedingt gest\u00e4rkt werden. So kann der in der B\u00fcrgerschaft vorhandene Sachverstand besser in die politische Entscheidungsfindung einflie\u00dfen. Die Hofheimer Gr\u00fcnen m\u00f6chten die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher ermutigen, an der guten Tradition der B\u00fcrgerfragestunde nach oder &#8211; besser noch &#8211; vor der Ortsbeiratssitzung festzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hofheimer Gr\u00fcnen waren gegen die Streichung der Stelle des weiteren hauptamtlichen Stadtrates\/der weiteren hauptamtlichen Stadtr\u00e4tin, die nach unserer Meinung nur deshalb erfolgte, weil die Koalition \u00fcber keine Mehrheit verf\u00fcgte, um einen eigenen Kandidaten durchzusetzen. Diese Streichung geht zu Lasten der sieben Ortsbeir\u00e4te, bei deren Sitzungen nicht mehr regelm\u00e4\u00dfig ein hautpamtliches Magistratsmitglied anwesend sein kann. Auch die Besorgung der laufenden Verwaltung, die Vorbereitung und Ausf\u00fchrung der Beschl\u00fcsse der Stadtverordnetenversammlung und die Erledigung aller weiteren dem Magistrat nach Gesetz obliegenden oder ihm von der Stadtverordnetenversammlung zugewiesenen Angelegenheiten muss durch eine Reduzierung von drei auf zwei Hauptamtliche in einer Stadt von der Gr\u00f6\u00dfe Hofheims leiden. Dies wurde von denjenigen, die den Antrag gestellt und ihm zugestimmt haben, billigend in Kauf genommen. Wir werden uns f\u00fcr eine umgehende Wiedereinrichtung der Stelle eines dritten Hauptamtlichen zum Wohle der Stadt einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hofheimer Gr\u00fcnen setzen sich f\u00fcr die Weiterf\u00fchrung und<br>Verstetigung der Kinder- und Sch\u00fclerparlamente ein. Wir sind f\u00fcr die Einrichtung eines verbindlichen Jugendparlamentes oder Jugendbeirates mit einem Mitspracherecht in den kommunalpolitischen Gremien. So wie Senioren- und Inklusionsbeirat bei sie betreffenden Fragen hinzugezogen werden, sollten auch Jugendliche ein Mitspracherecht in politischen<br>Gremien erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Demokratie lebt von aktiver Mitwirkung \u2013 besonders auf kommunaler Ebene, wo viele Entscheidungen direkt das t\u00e4gliche Leben betreffen. Fr\u00fchzeitige, transparente und verbindliche Beteiligung macht diese Entscheidungen besser und sorgt f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Akzeptanz in der B\u00fcrgerschaft. Deshalb setzen sich die Hofheimer Gr\u00fcnen f\u00fcr vielf\u00e4ltige, niedrigschwellige Beteiligungsformate ein \u2013 analog wie digital, mit klaren Verfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Informationstechnologie bietet neue M\u00f6glichkeiten, sich aktiv einzubringen. Wir wollen das bestehende M\u00e4ngelmelderportal sowie andere Angebote der Stadt Hofheim zu einer nutzerfreundlichen App weiterentwickeln. Wir setzen uns auch f\u00fcr neue digitale Beteiligungsangebote ein wie Online-B\u00fcrgerbefragungen, Live-Streams mit direkter Feedback-Funktion oder digitale Ideenplattformen f\u00fcr kommunale Projekte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Feuerwehr und Katastrophenschutz<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -m\u00e4nner genie\u00dft bei uns hohe Anerkennung. Hinter allen Eins\u00e4tzen steht eine intensive Aus- und Weiterbildung. Die vielf\u00e4ltigen Eins\u00e4tze bringen hohe k\u00f6rperliche und mentale Belastungen mit sich und forden schnelle Reaktionszeiten und einge\u00fcbte Kommunikation unter den Einsatzkr\u00e4ften. F\u00fcr ihre Arbeit brauchen die Feuerwehren und Rettungsdienste eine moderne Ausstattung. Bei Neuanschaffung von (L\u00f6sch-)Fahrzeugen sollen auch elektrische Alternativen gepr\u00fcft werden. Einsparungen, die die Sicherheit der Einsatzkr\u00e4fte oder die Einsatzf\u00e4higkeit gef\u00e4hrden, lehnen wir ab. Um die Zukunftsf\u00e4higkeit der Einsatzabteilungen und der anderen ehrenamtlichen Hilfsorganisationen langfristig zu gew\u00e4hrleisten, muss die F\u00f6rderung des Nachwuchses gesichert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Besitz der Stadt und deren Tochtergesellschaften gibt es zahlreiche Objekte der kritischen Infrastruktur. Hierzu geh\u00f6ren z.B. Wasserwerke und Umspannstationen. Diese m\u00fcssen bestm\u00f6glich gegen Sabotage, Hacker und Angriffe gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ereignisse wie D\u00fcrren, Waldbr\u00e4nde, Starkregen, Hochwasser und St\u00fcrme nehmen im Zuge des Klimawandels zu. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger<br>brauchen mehr Informationen \u00fcber eigene Schutz- und Vorsorgema\u00dfnahmen, z.B. auch bei Stromausf\u00e4llen. Es muss seitens der Stadt mehr informiert werden, wo Schutzr\u00e4ume sind, was Haushalte bevorraten sollten und wohin die Menschen sich im Notfall wenden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interkommunale Zusammenarbeit: Die Hofheimer Gr\u00fcnen setzen auf Austausch und Kooperation mit unseren Nachbarkommunen, um gemeinsam L\u00f6sungen zu finden. 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