{"id":396,"date":"2011-02-18T20:35:28","date_gmt":"2011-02-18T20:35:28","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-hofheim.de\/?page_id=396"},"modified":"2015-09-30T07:48:58","modified_gmt":"2015-09-30T07:48:58","slug":"wahlprogramm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gruene-hofheim.de\/?page_id=396","title":{"rendered":"Wahlprogramm 2011-2016"},"content":{"rendered":"<h1><a href=\"http:\/\/gruene-hofheim.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Programm.pdf\" target=\"_blank\">.pdf<\/a> <a href=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Programm.epub\" target=\"_blank\">.ePub<\/a><\/h1>\n<h1>Mehr Lebensqualit\u00e4t durch starke GR\u00dcNE<br \/>\nAndere Mehrheiten f\u00fcr die Stadt Hofheim!<\/h1>\n<h1>Das Programm der Hofheimer GR\u00dcNEN<br \/>\nzur Kommunalwahl am 27. M\u00e4rz 2011<\/h1>\n<p>Die globalen Entwicklungen zum Themenkreis <strong>Umwelt und Nachhaltigkeit<\/strong> sind seit der Unterzeichnung der \u00bbAgenda 21\u00ab im Jahr 1992 nicht ermutigend. Der Klimawandel hat sich beschleunigt, der Artenschwund hat ein dramatisches Niveau erreicht, die Armut w\u00e4chst und die Ressourcenverknappung zeigt Wirkung \u00fcber Preise und zus\u00e4tzliche Umweltzerst\u00f6rung.<br \/>\nObwohl alle davon reden und nahezu alle Parteien das Thema Nachhaltigkeit in ihre Programme geschrieben haben, haben sich die Probleme eher versch\u00e4rft. Viele Menschen sp\u00fcren, dass mehr getan werden muss als von Nachhaltigkeit zu reden. Diese Erkenntnis ist eine Basis GR\u00dcNER Politik.<\/p>\n<p><strong>Hofheim ist keine Insel<\/strong>, die ohne Verbindung zum Rest der Welt existiert. Die t\u00e4gliche Versorgung mit allen lebensnotwendigen Dingen hat ein hochkomplexes Netzwerk aus Produktion, Transport und Ver teilung hervorgebracht. Das bedeutet Verpackung, M\u00fcll in gro\u00dfen Mengen, enorme Sch\u00e4den durch den sinnlosen Verbrauch von Ressourcen und enorme Kosten f\u00fcr die M\u00fcllbeseitigung.<\/p>\n<p>Wir GR\u00dcNE m\u00f6chten gerne weiter an der<strong> Sichtbarmachung der komplexen<\/strong> und manchmal fatalen <strong>Zusammenh\u00e4nge<\/strong> arbeiten. Fehlender Mut der Bundespolitik, starke Interessenvertretungen in Br\u00fcssel und viele Gesetzesl\u00fccken machen Entscheidungen nicht leichter. Wir erfahren t\u00e4glich, dass Menschen gerne so leben und agieren m\u00f6chten, dass sie m\u00f6glichst wenig Schaden verursachen.<\/p>\n<p>Die fast schon vergessene sogenannte Finanzkrise hat neben dem Mangel an einer wirksamen Regulierung und Kontrolle des Finanzsektors auch ein erschreckendes Ma\u00df an Gier und Verantwortungslosigkeit ans Tageslicht gebracht.<\/p>\n<p>Getreu dem Motto <strong>\u00bbGlobal denken \u2013 lokal handeln\u00ab<\/strong> wollen wir GR\u00dcNE uns daf\u00fcr einsetzen, dass in der Hofheimer Kommunalwirtschaft &#8211; einschlie\u00dflich der st\u00e4dtischen Eigenbetriebe und Eigengesellschaften (\u00bbKonzern Stadt\u00ab) &#8211; Schritt f\u00fcr Schritt auch ethische Prinzipien bei der wirtschaftlichen Bet\u00e4tigung strikt beachtet werden.<\/p>\n<p>Artenschwund, Klimawandel, Umweltsch\u00e4den, Armutszunahme und eine h\u00f6chst fragile Weltfinanzwirtschaft erfordern angemessenes Handeln auf jeder Ebene. GR\u00dcNE Politik liefert durchdachte und durchgerechnete Konzepte und zeigt Handlungswege auf.<\/p>\n<p>Hier in Hofheim setzen wir GR\u00dcNE sowohl bei der Kandidatenliste wie auch im Wahlprogramm auf Kontinuit\u00e4t und Erneuerung. Die Inhalte, die die <strong>GOHL<\/strong> (Die Gr\u00fcnen \u2013 Offene Hofheimer Liste) im Hofheimer Stadtparlament seit 26 Jahren vertritt, werden von den Hofheimer GR\u00dcNEN als <strong>B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN<\/strong> weiter vertreten: Die langj\u00e4hrige kommunalpolitische Erfahrung gewinnt durch \u00fcberregionale Anbindung an Gewicht \u2013 und umgekehrt. Und wir werden bei entsprechendem Wahlergebnis mehr Verantwortung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen: <strong>Auf die Inhalte kommt es an!<\/strong><\/p>\n<p>Hofheim steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. Die nachhaltige Sicherung der finanziellen Handlungsf\u00e4higkeit in Anbetracht der gro\u00dfen Projekte der letzten Jahre wird die n\u00e4chste Zeit ebenso pr\u00e4gen wie die konsequente Weiterentwicklung Hofheims als beliebtem Wohnort und familienfreundlicher Stadt.<\/p>\n<p>W\u00e4hlen Sie B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN,<\/p>\n<ul>\n<li>wenn Sie konsequent die Umweltthemen in allen Bereichen der \tStadtentwicklung beachtet wissen wollen,<\/li>\n<li>wenn Sie eine Energiewende f\u00fcr notwendig halten,<\/li>\n<li>wenn Sie Bildung, Soziales und Kultur nicht nur als ein \tSchlagwort verstehen,<\/li>\n<li>wenn Ihnen gesellschaftliche Teilhabe f\u00fcr wirklich alle \twichtig ist,<\/li>\n<li>wenn Verkehr f\u00fcr Sie mehr als Autofahren ist und Sie mit uns \t\u00fcber Mobilit\u00e4t f\u00fcr alle nachdenken wollen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Hofheim ist eine Stadt, in der wir gerne leben und die viel Lebensqualit\u00e4t bietet.<br \/>\nWir m\u00f6chten, dass dies so bleibt. Daf\u00fcr engagieren wir uns.<br \/>\nUnd daf\u00fcr brauchen wir IHRE Unterst\u00fctzung am 27. M\u00e4rz 2011.<br \/>\nW\u00e4hlen Sie B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN \u2013 Liste 4!<\/strong><\/p>\n<h1>Umwelt \u2013 gute Lebensbedingungen erhalten und schaffen<\/h1>\n<h2>Global denken &#8211; lokal handeln<\/h2>\n<p>Dieses Handlungsmotto haben die Unterzeichnerstaaten 1992 in Rio gew\u00e4hlt, um deutlich zu machen, dass nicht nur die Beschl\u00fcsse der gro\u00dfen Politik die notwendigen Ver\u00e4nderungen herbeif\u00fchren. Jede lokale Entscheidung muss unter dem Aspekt betrachtet werden, ob sie negative Auswirkung an anderen Orten zur Folge hat.<\/p>\n<p>Die Kommunen erteilen jedes Jahr Auftr\u00e4ge in Milliardenh\u00f6he. Bei der Qualit\u00e4tsbetrachtung kommen Kinderarbeit, Bezahlung von Frauenarbeit, Umweltschonung bzw. Ressourcensicherung und Konfliktpotenziale ins Blickfeld. Und da die eingekauften Leistungen und Waren aus Steuermitteln der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bezahlt werden, sind Politik und Verwaltung den Steuerzahlern eine transparente Verwendung der Mittel schuldig.<\/p>\n<ul>\n<li>Die GR\u00dcNEN in Hofheim beantragen immer wieder, FAIR \teinzukaufen.<\/li>\n<li>Die Auftragsvergabe soll in allen Bereichen soziale, \t\u00f6kologische und nat\u00fcrlich<\/li>\n<li>\u00f6konomische Aspekte ber\u00fccksichtigen. Ausbeutung von \tMenschen und Raubbau an der Natur sollen nicht aus Hofheimer \tSteuermitteln mitfinanziert werden.<\/li>\n<li>Die GR\u00dcNEN in Hofheim w\u00fcnschen eine Ver\u00f6ffentlichung der \tVergabekriterien bei gr\u00f6\u00dferen Projekten oder bei der Vergabepraxis \tder Verwaltung.<\/li>\n<li>Beispielhaftes Verhalten einer Verwaltung l\u00f6st immer wieder \tNachahmung aus.<\/li>\n<li>Menschenrechte, Tierschutz, Umwelt- und Ressourcenschutz \twerden von Auftrags- oder Einkaufsentscheidungen beeinflusst.<\/li>\n<li>Politik kann beschlie\u00dfen, Verwaltung kann handeln. Die \tGR\u00dcNEN w\u00fcnschen aber, dass die Bev\u00f6lkerung in die Definition der \tEntscheidungskriterien und in die Entscheidungsprozesse einbezogen \tund transparent informiert wird.<\/li>\n<li>In der neuen Wahlperiode werden die GR\u00dcNEN weitere \tInitiativen, z. B. in den Bereichen ethische Geldanlagen bzw. \tFinanzierung und in der Materialbeschaffung, ergreifen. Wir \tHofheimer GR\u00dcNE wissen uns dabei einig mit vielen engagierten \tMenschen in den Kirchen, bei Umweltverb\u00e4nden und Verb\u00e4nden der \tEntwicklungszusammenarbeit.<\/li>\n<li>Der Konzern Stadt Hofheim soll seine Verbrauchermacht gezielt \tnutzen, so wie dies viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger tun. Der Fantasie \tsind wenig Grenzen gesetzt!<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wasser &#8211; ein hohes Gut<\/h2>\n<p>Wasser ist unser elementares Nahrungsmittel. Es verdient also h\u00f6chste Wertsch\u00e4tzung und gr\u00f6\u00dfte Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Hofheim hat leider keine ausreichenden M\u00f6glichkeiten, die Versorgung mit Trinkwasser aus eigenen Brunnen sicherzustellen; es muss beim derzeitigen Verbrauch Wasser zugekauft werden.<\/p>\n<p>Die Qualit\u00e4t des Grundwassers ist zwar vergleichsweise hoch, aber dennoch m\u00fcssen Aufbereitungsanlagen betrieben werden. Wahrscheinlich werden h\u00f6here Preise f\u00fcr die F\u00f6rderung und Aufbereitung erforderlich. Zus\u00e4tzlich muss die Infrastruktur f\u00fcr Trinkwasser und Abwasser sukzessive erneuert und teilweise in der Leistungsf\u00e4higkeit angepasst werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Hofheimer GR\u00dcNEN fordern, dass die \u00d6ffentlichkeit \teinbezogen wird, wenn Entscheidungen \u00fcber gro\u00dfe \tInfrastrukturma\u00dfnahmen getroffen werden sollen. Hier liegt der \tGrundstock f\u00fcr k\u00fcnftige Geb\u00fchren: Die Ausweitung der \tWasserinfrastruktur soll den tats\u00e4chlichen, nachgewiesenen Bedarfen \tentsprechen.<\/li>\n<li>Der Grundwasserschutz soll h\u00f6chste Priorit\u00e4t haben, denn \tGrundwasser hat kaum Selbstreinigungskr\u00e4fte.<\/li>\n<li>Es muss alles unternommen werden, um die vorhandenen \tGrundwasservorkommen unbelastet zu erhalten und die Versorgung \tweitestgehend aus eigenen Vorr\u00e4ten sicherzustellen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Belastung der Luft und Belastung durch L\u00e4rm \u2013 alle sind betroffen<\/h2>\n<p>Viele Durchgangsstra\u00dfen in der Kernstadt oder in den Ortsteilen haben wegen des hohen Verkehrsaufkommens gro\u00dfe Belastungen durch L\u00e4rm und Feinstaub. Die genauen Werte lassen sich nicht ermitteln, da die Messstellen ziemlich weit weg sind. Es liegen nur errechnete Werte vor. Zudem gibt es die sogenannte Hintergrundbelastung: Dazu geh\u00f6ren der Verkehr auf der A 66 und der A 3 sowie der Frankfurter Flughafen mit viel L\u00e4rm und Schadstoffen.<\/p>\n<ul>\n<li>Die GR\u00dcNEN in Hofheim wollen gemeinsam mit den Kommunen der \tRegion Ma\u00dfnahmen entwickeln und umsetzen, um die L\u00e4rm- und \tSchadstoffbelastung gro\u00dfr\u00e4umig zu reduzieren.<\/li>\n<li>Die GR\u00dcNEN fordern weiterhin f\u00fcr die Gesundheit der \tBev\u00f6lkerung, das versprochene Nachtflugverbot am Frankfurter \tFlughafen auch einzuhalten.<\/li>\n<li>Die GR\u00dcNEN werden zusammen mit der Landtagsfraktion von \tB\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN die L\u00e4rmentwicklung nach der Inbetriebnahme \tder Landebahn Nord-West genau verfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Stadtgr\u00fcn \u2013 Lunge einer lebendigen Stadt<\/h2>\n<p>Hofheim liegt zwar wundersch\u00f6n eingebettet in Waldgebieten, aber das Stadtgr\u00fcn hat in den letzten Jahren sehr gelitten: Wegen Bauma\u00dfnahmen wurden sehr viele B\u00e4ume entfernt, einige waren nicht am idealen Standort gepflanzt und einige mussten aus Sicherheitsgr\u00fcnden entfernt werden.<\/p>\n<p>Es geht nicht nur um B\u00e4ume: Auch B\u00fcsche, Hecken, Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Blumenbeete haben innerhalb der Siedlungsfl\u00e4chen eine gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr das Wohlbefinden der Menschen.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Hofheimer GR\u00dcNEN haben deshalb beantragt, dass nach dem \tStadtentwicklungsplan und dem Verkehrsentwicklungsplan jetzt auch \tein korrespondierender Gr\u00fcnfl\u00e4chenplan erarbeitet wird.<\/li>\n<li>St\u00e4dtisches Gr\u00fcn muss mehr sein als einige gestutzte B\u00e4ume, \tBlumenk\u00fcbel und vernachl\u00e4ssigte Restfl\u00e4chen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Hofheim &#8211; von Wald umgeben<\/h2>\n<p>Der Wald muss heute, insbesondere im Ballungsraum, eine Vielzahl von Funktionen erf\u00fcllen: Er hat ganz wesentliche Klimaschutz &#8211; funktionen, er steht f\u00fcr den Artenschutz, Grundwasserschutz, bei entsprechendem Gel\u00e4nde wirkt er als Erosionsschutz. Er schirmt L\u00e4rmquellen ab, baut Luftschadstoffe ab, produziert Sauerstoff und wirkt als CO2-Senke.<\/p>\n<p>Aber er kann noch viel mehr: Die frische, k\u00fchle Luft eines Waldes, die Stille sind f\u00fcr Menschen im Ballungsraum heute ein besonderes Erlebnis. Die gro\u00dfe Beliebtheit der Waldkinderg\u00e4rten zeigt, wie viel der Aufenthalt im Wald Kindern bedeutet. Ungez\u00e4hlte Sportler suchen heute den Wald f\u00fcr ihre Freizeitvergn\u00fcgen auf.<\/p>\n<p>Der Wald soll aber auch Rohstofflieferant sein, soll einen finanziellen Nutzen bringen, und die J\u00e4ger w\u00fcnschen sich gute Wildbest\u00e4nde: Da sind Konflikte vorprogrammiert.<\/p>\n<ul>\n<li>Auf Antrag der GR\u00dcNEN wurde der Hofheimer Wald zertifiziert \tund er wird seitdem nach schonenden Kriterien bewirtschaftet.<\/li>\n<li>Die GR\u00dcNEN setzen sich daf\u00fcr ein, dass auch zuk\u00fcnftig der \tfinanzielle Nutzen nicht an erster Stelle steht.<\/li>\n<li>Der steigende Druck auf den Holzlieferanten darf nicht dazu \tf\u00fchren, dass es zur Vollbaumnutzung kommt, d. h., dass der gef\u00e4llte \tBaum restlos aus dem Wald entfernt wird. Die Krone und insbesondere \tdas Laub m\u00fcssen als nat\u00fcrliche N\u00e4hrstoffe und als Lebensraum im \tWald bleiben.<\/li>\n<li>Zum Schutz des Waldes fordern GR\u00dcNE \u00fcberall, die \tStickstoffemissionen zu reduzieren. Stickstoff l\u00e4sst die Waldb\u00f6den \tversauern und f\u00fchrt zu erheblichen Sch\u00e4den.<\/li>\n<li>Die GR\u00dcNEN fordern, dass Teile des Waldes ganz aus der \tBewirtschaftung genommen werden und dass der Umbau in einen \tartenreichen, standortgerechten Wald kontinuierlich fortgesetzt \twird.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Beschert uns eine hohe Konsumquote auch eine hohe Lebensqualit\u00e4t?<\/h2>\n<p>Seit 1992 steht in allen Partei- und Regierungsprogrammen, dass die Vermeidung von M\u00fcll h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat. Die Wirtschaft, die Gesellschaft und das individuelle Konsumverhalten haben aber anders entschieden: Die M\u00fcllberge sind unglaublich gewachsen!<\/p>\n<p>Fast alle Nahrungsmittel werden heute verpackt und teilweise oder ganz zubereitet angeboten. Das hat die Qualit\u00e4t nicht gef\u00f6rdert, aber eine unvorstellbare Menge an Rohstoffen vergeudet, denn die Verpackungen bestehen aus Rohstoffen, die oft auch noch \u00fcber sehr lange Wege hin- und hertransportiert werden.<\/p>\n<p>Ein sehr hoher Anteil der Lebensmittel erreicht das Mindesthaltbarkeitsdatum, bevor es verkauft werden kann. In wissenschaftlichen Studien wird belegt, dass etwa die H\u00e4lfte der produzierten Nahrungsmittel nie einen Teller sehen, sondern vorher vernichtet werden.<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN in Hofheim halten das f\u00fcr einen ethisch und \u00f6konomisch vollkommen inakzeptablen Zustand. Wege der Ver\u00e4nderung k\u00f6nnen nur gemeinsam mit den Verbrauchern gefunden werden, weil dieses Thema politisch nicht in Hofheim entschieden wird, auch wenn die Hofheimer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger die Kosten f\u00fcr die Entsorgung zu tragen haben.<\/p>\n<ul>\n<li>Die GR\u00dcNEN in Hofheim m\u00f6chten gerne zusammen mit den \tB\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, dem Einzelhandel, Kirchen, Vereinen, der \tAgenda-Gruppe, Schulen, Landwirten und anderen eine Diskussion \u00fcber \tErn\u00e4hrungsqualit\u00e4t beginnen.<\/li>\n<li>Die GR\u00dcNEN in Hofheim sehen auch noch viel Gespr\u00e4chsbedarf \tzum Thema Konsum.<\/li>\n<li>Die GR\u00dcNEN in Hofheim m\u00f6chten gerne eine \u00f6ffentliche \tDiskussion bef\u00f6rdern, die die \u00f6konomischen, \u00f6kologischen und \tethischen Folgen der praktizierten Wirtschaftsweise im Blick hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Grunds\u00e4tzliche Forderungen der Hofheimer GR\u00dcNEN<\/h2>\n<ul>\n<li>Wir GR\u00dcNEN fordern eine Grundsatzdiskussion \u00fcber die \tWohnbauentwicklung und Infrastruktur.<\/li>\n<li>Alle Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen die demografische Entwicklung \tber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<li>Die Vorderheide muss als Biotop erhalten werden. Daher muss \tdie Bebauung der \u00bbVorderheide II\u00ab unter allen Umst\u00e4nden \tverhindert werden.<\/li>\n<li>Bauleitplanungen m\u00fcssen aktualisiert und zukunftssicher \tgemacht werden (in Hofheim und in den Stadtteilen gibt es viele \tBaugebiete aus den 1970er-Jahren, deren H\u00e4user und Wohnungen in den \tn\u00e4chsten 15 Jahren auf den Markt kommen, aber zuk\u00fcnftigen \tAnforderungen nicht entsprechen).<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Die regenerative und dezentrale Energieversorgung muss auf \tdie Anforderungen der Zukunft hin ausgebaut werden.<\/li>\n<li>Das Stadtgr\u00fcn soll ausgeweitet werden, sowohl auf \t\u00f6ffentlichem als auch auf privatem Gel\u00e4nde.<\/li>\n<li>Ist ein Eingriff in den Naturhaushalt unvermeidlich, so muss \tein konsequenter Ausgleich und die Kontrolle der notwendigen \tMa\u00dfnahmen gew\u00e4hrleistet sein.<\/li>\n<li>Jede Planung oder Investition muss in \u00f6kologischer, sozialer \tund finanzieller Sicht auf ihre Auswirkungen hin analysiert und \tbewertet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Nachhaltige Mobilit\u00e4t \u2013 mehr als nur Verkehr<\/h1>\n<p>Der heutige Autoverkehr bedeutet auf der einen Seite Lebensqualit\u00e4t, beeintr\u00e4chtigt sie aber auch: Verkehrsl\u00e4rm und Abgase, Fl\u00e4chenverbrauch und Gef\u00e4hrdung vor allem nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer sind die Kehrseite der Medaille.<\/p>\n<p>Wir brauchen eine Verkehrspolitik, die alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigte Partner betrachtet, und wir brauchen eine Verkehrspolitik, die die Ver\u00e4nderung der individuellen Mobilit\u00e4t zum Ziel hat. Auch in Zukunft werden Autos eine wichtige Rolle spielen, aber andere Formen der Fortbewegung werden wieder an Bedeutung gewinnen.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Stadtplanung muss alles f\u00f6rdern, was das Zu-Fu\u00df-Gehen \tattraktiver macht. Unser Augenmerk legen wir dabei insbesondere auf \tQuerungsstellen an Hauptverkehrsstra\u00dfen, die auch f\u00fcr Kinder und \t\u00e4ltere Menschen sicher und bequem zu benutzen sein m\u00fcssen. Wichtig \tist uns, dass zuk\u00fcnftig wieder mehr Kinder ihren Weg zur Schule zu \tFu\u00df gehen.<\/li>\n<li>Das Fahrrad als ideales und gesundes Verkehrsmittel soll bei \tallen Planungen Vorrang genie\u00dfen.<\/li>\n<li>Zur Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur fordern wir eine \tz\u00fcgige Umsetzung der im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) daf\u00fcr \tvorgesehenen kurzfristigen Ma\u00dfnahmen, insbesondere auf der \tRheingaustra\u00dfe einschlie\u00dflich Br\u00fccke.<\/li>\n<li>Ein zentrales Projekt bleibt trotz Finanzierungsvorbehalt die \tsogenannte Br\u00fchlwiesenbr\u00fccke, also die fahrradgerechte \u00dcberquerung \tder Bahnlinie in H\u00f6he der Main-Taunus-Schule.<\/li>\n<li>Abschlie\u00dfbare Fahrradboxen am Bahnhof und der Innenstadt \tw\u00fcrden die Fahrradnutzung in Hofheim attraktiver machen. Eine \tandere Ma\u00dfnahme ist die Einrichtung von Schlie\u00dff\u00e4chern in der \tInnenstadt, in denen zwischenzeitlich Waren aufbewahrt werden \tk\u00f6nnen.<\/li>\n<li>\u00dcberf\u00e4llig ist die \u00d6ffnung weiterer geeigneter \tEinbahnstra\u00dfen f\u00fcr das Radfahren in Gegenrichtung. Nur in \tAusnahmef\u00e4llen sollte dies nicht gestattet sein.<\/li>\n<li>Car-Sharing-Angebote k\u00f6nnen die Zahl der Autos und damit die \tnotwendigen Stellfl\u00e4chen reduzieren. Wir wollen pr\u00fcfen lassen, \tinwieweit die Stadt durch die Umwidmung ihres \tDienstfahrzeugbestandes zum Car-Sharing-Anbieter werden kann, um \tdiese ressourcenschonende Variante der Auto-Mobilit\u00e4t zu f\u00f6rdern.<\/li>\n<li>Der \u00f6ffentliche Personennahverkehr (\u00d6PNV) muss dahingehend \tweiterentwickelt werden, dass er auch am Abend und am Wochenende \teine annehmbare Alternative zum Auto darstellt. Die Stadtbusse \tsollen besser auf den Fahrplan des Regionalverkehrs abgestimmt \twerden und h\u00e4ufiger fahren. Wir setzen uns f\u00fcr ein gerechtes \tTarifsystem ein, das die Fahrpreise nicht sprunghaft an Grenzen von \tGebietsk\u00f6rperschaften ansteigen l\u00e4sst. Hierf\u00fcr werden \tAbstimmungen mit den \u00fcbrigen Gesellschaftern des RMV angestrebt.<\/li>\n<li>Wir brauchen eine Verkehrslenkung durch intelligente \tParkraumbewirtschaftung: Dabei sollen Stellpl\u00e4tze in den \tParkh\u00e4usern g\u00fcnstiger sein als das Parken am Stra\u00dfenrand und auf \tden \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen der Innenstadt.<\/li>\n<li>Kurzzeitparkangebote k\u00f6nnen dabei helfen, den \tParksuchverkehr zu verringern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die B 519 neu ist ein Projekt, bei dem einer geringen Entlastung der Ortsdurchfahrt gravierende Nachteile gegen\u00fcberstehen: st\u00e4rkere L\u00e4rm- und Abgasbelastung angrenzender Wohngebiete, Fl\u00e4chenversiegelung und schwerwiegende Eingriffe in die Natur, drastische Zerschneidungswirkung sowie erhebliche Kosten zulasten k\u00fcnftiger Generationen. Deshalb werden wir auch weiterhin alle Bestrebungen unterst\u00fctzen, den Bau der B 519 neu zu verhindern. Andere entlastende Ma\u00dfnahmen sollen stattdessen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Beschilderung rund um Hofheim muss so ver\u00e4ndert werden, \tdass sie den \u00fcber\u00f6rtlichen Verkehr auf die schon vorhandene \tOrtsumgehung Hofheims, die A 66, leitet.<\/li>\n<li>Die Ortsdurchfahrt sollte \u2013 wie es der VEP vorsieht \u2013 mit \tdem Ziel umgebaut werden, den Kfz-Verkehr langsamer, daf\u00fcr aber \tfl\u00fcssiger, damit leiser und f\u00fcr alle Verkehrsteilnehmer sicherer \tzu machen.<\/li>\n<li>Dazu sollte die H\u00f6chstgeschwindigkeit auf klassifizierten \tStra\u00dfen in Hofheim reduziert und diese Beschr\u00e4nkung konsequent \tkontrolliert werden. Zu diesem Zweck ist auch der Einsatz von \tPf\u00f6rtnerampeln und anderen intelligenten Ampelsystemen zu pr\u00fcfen. \tDies sollte neben einer Reduzierung des L\u00e4rms auch zu einer \tSchadstoffreduzierung beitragen.<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Gesellschaftliche Teilhabe, Bildung und Kultur f\u00fcr alle<\/h1>\n<p>Unsere Stadt ist in den letzten Jahren \u00f6kologischer, b\u00fcrgern\u00e4her und sozialer geworden. Einen gro\u00dfen Anteil daran haben langj\u00e4hrige, hartn\u00e4ckige Forderungen der Hofheimer GR\u00dcNEN, von denen viele von den Mehrheitsparteien mittlerweile \u00fcbernommen wurden.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren der Ausbau der Kitapl\u00e4tze f\u00fcr Kinder unter drei Jahren und der Ganztagsangebote sowie der Schulsozialarbeit an den Schulen, die Kita in Hofheim-Nord, die bedarfsorientierte \u00dcberarbeitung des Konzeptes des Jugendzentrums unter Beteiligung der Hofheimer Kinder und Jugendlichen und der Ausbau am alten Standort, das Seniorenzentrum mitten in der Stadt und auch das Konzept f\u00fcr die Umgestaltung der Friedh\u00f6fe.<\/p>\n<p>Der von uns initiierte Hofheim-Pass erm\u00f6glicht vielen Geringverdienern die Teilhabe am kulturellen Leben in Hofheim, bietet verg\u00fcnstigte Eintritte, Geb\u00fchren, Mitgliedschaft in Vereinen etc.<\/p>\n<p>Die Lebensqualit\u00e4t in unserer Stadt kann aber noch gesteigert werden. Hofheim muss eine Stadt der Inklusion werden, in der alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger unabh\u00e4ngig von Alter, Herkunft und Handicap gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben k\u00f6nnen und alle, die Hilfe ben\u00f6tigen, solidarisch unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Den gro\u00dfen globalen Herausforderungen wie Armutsbek\u00e4mpfung, Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Integration und dem demografischen Wandel muss sich auch unsere Stadt stellen und nach lokalen L\u00f6sungen suchen, um zukunftsf\u00e4hig zu werden.<\/p>\n<p>Auch im reichen Main-Taunus-Kreis versch\u00e4rft sich die soziale Lage. Betroffen von Armut sind vor allem Kinder und Jugendliche. Durch zunehmende, langj\u00e4hrige Arbeitslosigkeit und prek\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnisse im Niedriglohnsektor wird Altersarmut immer mehr zum Problem. Hier muss auch die Kommune im Verbund mit allen Akteuren vor Ort pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen entwickeln. \u00dcbertragbare Konzepte daf\u00fcr erhoffen wir uns u. a. aus dem Programm \u00bbSoziale Stadt\u00ab.<\/p>\n<h2>Bildung f\u00fcr alle \u2013 von Anfang an<\/h2>\n<p>Nach wie vor ist der Bildungserfolg wie in kaum einem vergleichbaren Staat so abh\u00e4ngig von der sozialen Herkunft wie in Deutschland. Bildung f\u00fcr alle \u2013 von Anfang an \u2013 ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr Chancengleichheit und Bildungserfolg und damit die beste Armutspr\u00e4vention und die nachhaltigste Investition in die Zukunft. Auch Kinder mit Behinderung m\u00fcssen gleichberechtigten Zugang zu allen Schulen haben und dort die n\u00f6tige personelle und materielle Ausstattung f\u00fcr eine optimale F\u00f6rderung vorfinden. Familien brauchen fr\u00fchzeitige Unterst\u00fctzung und Entlastung bei der Erf\u00fcllung ihrer Erziehungsaufgaben und bei der Vereinbarung von Familie und Beruf. Angesichts des demografischen Wandels und seinen Folgen sind familienfreundliche Strukturen aber auch ein wichtiger Standortfaktor.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Kitapl\u00e4tze f\u00fcr Kinder unter 3 Jahren m\u00fcssen weiter \tausgebaut werden. Aber auch die qualitative Weiterentwicklung darf \tnicht auf der Strecke bleiben. Der Personalschl\u00fcssel muss erh\u00f6ht \tund die Gruppengr\u00f6\u00dfen m\u00fcssen reduziert werden. Kitas m\u00fcssen sich \tzu Kinder und Familienzentren weiterentwickeln. Elternbeitr\u00e4ge \tm\u00fcssen sozialvertr\u00e4glich und vergleichbar sein und stufenweise \treduziert werden &#8211; mit dem Ziel der Kostenfreiheit.<\/li>\n<li>Der Ausbau von weiteren Schulen zu Ganztagsschulen muss \tvorangetrieben werden. Schule muss sich zu einem Lebensraum f\u00fcr \talle Kinder und Jugendlichen entwickeln, in dem Bildung und \tFreizeitgestaltung sinnvoll verkn\u00fcpft werden.<\/li>\n<li>Schulsozialarbeit soll als erg\u00e4nzende Jugendhilfema\u00dfnahme \tauch an allen Grundschulen etabliert werden, um Problemlagen \tfr\u00fchzeitig aufgreifen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Alle Schulen m\u00fcssen barrierefrei ausgebaut werden, um eine \tinklusive Beschulung zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n<li>Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Ganztagsangebote muss \tverst\u00e4rkt auf eine gesunde, vollwertige Ern\u00e4hrung geachtet werden, \tda immer mehr Kinder au\u00dfer Haus verpflegt werden.<\/li>\n<li>Gesundheitsf\u00f6rderung und Umweltschutz m\u00fcssen in Kitas und \tSchulen zu wichtigen Bildungsthemen werden und eine entsprechende \tF\u00f6rderung erfahren.<\/li>\n<li>Wir w\u00fcnschen uns einen Kinder-Lernbauernhof als neue \tBildungsst\u00e4tte f\u00fcr Kinder in Hofheim oder Umgebung, um Kinder zu \tVerantwortung und bewusstem Umweltschutz anzuleiten. Der Hof k\u00f6nnte \tim Rahmen des Programms \u00bbSoziale Stadt\u00ab oder als interkommunales \tKooperationsprojekt der Kommunen im Main-Taunus-Kreis realisiert \twerden.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wohnen in Hofheim \u2013 den Zusammenhalt st\u00e4rken<\/h2>\n<p>F\u00fcr viele Hofheimer, Alte, Junge, aber auch Familien mit Kindern, ist bezahlbarer Wohnraum ein existenzielles Problem. Wohnungsnot versch\u00e4rft das Armutsrisiko. \u00c4ltere Hofheimer m\u00f6chten gerne so lange wie m\u00f6glich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben, sind aber auf Hilfen angewiesen. Der demografische Wandel verlangt nach bedarfsgerechten Wohnmodellen, die gleichzeitig den sozialen und solidarischen Zusammenhalt in unserer Stadt st\u00e4rken. Das ist eine Zukunftsaufgabe vor allem f\u00fcr die Hofheimer Wohnungsbau GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der Stadt Hofheim.<\/p>\n<p>Die Hofheimer GR\u00dcNEN w\u00fcnschen deshalb<\/p>\n<ul>\n<li>mehr Sozialwohnungen, generations\u00fcbergreifende und betreute \tWohnformen,<\/li>\n<li>Begegnungsst\u00e4tten f\u00fcr Jung und Alt, Gemeinschaftsprojekte, \tMehrgenerationenh\u00e4user,<\/li>\n<li>die Sicherung der wohnungsnahen Grundversorgung,<\/li>\n<li>die F\u00f6rderung von Initiativen wie der \u00d6kumenischen \tWohnhilfe und des Sozialb\u00fcros,<\/li>\n<li>die St\u00e4rkung pr\u00e4ventiver Ma\u00dfnahmen, um Obdachlosigkeit zu \tverhindern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen, aber vor allem im \u00f6ffentlichen Raum, muss zielstrebig weiterverfolgt werden &#8211; die Umsetzung der UNBehindertenkonvention auf kommunaler Ebene in Form einer \u00f6rtlichen Teilhabeplanung muss, unabh\u00e4ngig von der Wirtschaftslage, z\u00fcgig als Pflichtaufgabe in Zusammenarbeit mit dem Beirat f\u00fcr Menschen mit Behinderung vorangetrieben werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Hofheim soll zu einem Pilotstandort f\u00fcr die Erprobung des \t\u00bbkommunalen Indexes f\u00fcr Inklusion\u00ab werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Kulturstadt Hofheim \u2013 kein Luxus, sondern Investition in die Zukunft<\/h2>\n<p>Wir w\u00fcnschen uns eine lebendige Stadt der Vielfalt und Kreativit\u00e4t, in der der Schwerpunkt nicht nur auf kulturelle Gro\u00dfveranstaltungen, sondern auch auf die St\u00e4rkung alternativer Kulturinitiativen und k\u00fcnstlerischer Eigeninitiative gelegt wird. Die Hofheimer kreativen und k\u00fcnstlerischen Potenziale und Ressourcen m\u00fcssen erschlossen, Kulturvereine, K\u00fcnstler und Gruppen, unterst\u00fctzt und gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<ul>\n<li>\u2022 Wir brauchen nach wie vor ein kleines Kulturzentrum f\u00fcr \tAuff\u00fchrungen und Konzerte lokaler und regionaler Gruppen oder auch \tf\u00fcr Kunstausstellungen. Die Zukunft des G\u00fcterschuppens muss unter \tdiesem Aspekt gepr\u00fcft werden, der Jazzkeller muss unbedingt \terhalten und unterst\u00fctzt werden.<\/li>\n<li>\u2022 Die zuk\u00fcnftige Nutzung des Wasserschlosses muss unter \tBeteiligung der Vereine und Kulturinitiativen sorgf\u00e4ltig \u00fcberlegt \tund geplant werden.<\/li>\n<li>\u2022 Insbesondere sollten Kulturveranstaltungen in den \tStadtteilen gef\u00f6rdert werden.<\/li>\n<li>\u2022 Die neue Stadtb\u00fccherei muss als zentraler kultureller \tBildungsort zukunftsf\u00e4hig gebaut und ausgestattet werden.<\/li>\n<li>\u2022 Gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe, der Zugang zu \tBildungs- und Kulturst\u00e4tten muss allen Hofheimer B\u00fcrgerinnen und \tB\u00fcrgern erm\u00f6glicht werden, der Hofheim-Pass muss weiterentwickelt \twerden, z. B. f\u00fcr einen Besuch im neuen Kino.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Viele Kulturen \u2013 ein Hofheim<\/h2>\n<p>In Hofheim leben Menschen aus verschiedensten Nationen und bereichern mit ihrer aus der Heimat mitgebrachten Kunst, Musik und Kultur unser Stadtleben. Auch sie m\u00fcssen sich in Hofheim zu Hause f\u00fchlen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben k\u00f6nnen. Das geht nicht ohne Zugang zu unserer Kultur und Sprache. Dazu m\u00fcssen Hilfsangebote bereitgestellt werden. Probleme, die sich aus dem Miteinander und dem Zusammenleben ergeben, m\u00fcssen in einem offenen Dialog bearbeitet werden. Hier \u00fcbernimmt der Ausl\u00e4nderbeirat eine wichtige Rolle der Vermittlung.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Sprachf\u00f6rderung in den Kitas, aber auch Sprachkurse f\u00fcr \tErwachsene m\u00fcssen weiter gef\u00f6rdert werden, sie sind der Schl\u00fcssel \tzur Integration.<\/li>\n<li>Das Hofheimer Integrationskonzept muss weiterentwickelt \twerden, vor allem in folgenden Bereichen: \u00dcbergang Schule\/Beruf, \t\u00c4lterwerden in Hofheim, Grundwerte des Zusammenlebens.<\/li>\n<li>Die Berufung einer oder eines Beauftragten f\u00fcr Migration \tsollte gepr\u00fcft werden.<\/li>\n<li>Der interkulturelle\/interreligi\u00f6se Austausch durch Feste, \tProjekte und Veranstaltungen muss in Zusammenarbeit mit dem \tAusl\u00e4nderbeirat und den Akteuren vor Ort auch vom Kulturamt weiter \tintensiviert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen in eine Welt hinein, in der interkulturelle Kompetenzen, das Wissen und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr andere Kulturen sowie ein offener und toleranter Umgang mit Verschiedenheit unverzichtbar sein werden. Deshalb sind f\u00fcr sie Begegnungen mit Jugendlichen aus anderen Kulturen besonders wichtig.<\/p>\n<ul>\n<li>Der Austausch mit anderen L\u00e4ndern\/Partnerst\u00e4dten \u00fcber \tVereine und Schulen sowie die Arbeit des F\u00f6rderkreises Hofheimer \tSt\u00e4dtepartnerschaften m\u00fcssen weiter auch von st\u00e4dtischer Seite \tgef\u00f6rdert werden.<\/li>\n<li>Die Partnerschaft und der Austausch mit der Stadt Tenkodogo \tin Burkina Faso muss auch auf kommunaler Verwaltungssebene weiter \tgepflegt und unterst\u00fctzt werden. Durch den konkreten Bezug zu einer \tStadt in einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt und die M\u00f6glichkeiten \tdes Austauschs w\u00e4chst das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Zusammenh\u00e4nge \tzwischen unserer Lebensweise und den Problemen in den \tEntwicklungsl\u00e4ndern. Die Einsicht in die Notwendigkeit eines \tgesamtgesellschaftlichen Bewusstseinswandels mobilisiert \tzivilgesellschaftliches Engagement \u2013 wie das breite Interesse an \tder Gr\u00fcndung des Freundeskreises Hofheim-Tenkodogo gezeigt hat.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Geschichtsbewusstsein und Zukunftsf\u00e4higkeit geh\u00f6ren zusammen<\/h2>\n<p>Hofheim ist eine Stadt mit einer interessanten Geschichte. Wichtige neue Erkenntnisse dazu sind in den letzten Jahren durch gezielte Nachforschungen gewonnen worden, z. B. Die Entdeckung einer Siedlung der Michelsberger Kultur auf dem Kapellenberg.<\/p>\n<p>Die Hofheimer GR\u00dcNEN haben sich in der Vergangenheit konsequent daf\u00fcr eingesetzt, auch die dunklen Seiten der Hofheimer Geschichte zu bearbeiten und ins \u00f6ffentliche Ged\u00e4chtnis zu heben: die Aufarbeitung der Geschichte Hofheims in der NS-Zeit, das Konzept f\u00fcr Orte der Erinnerung (in Entwicklung), \u00bbStolpersteine\u00ab (viele sind bereits verlegt und erinnern an die Vertreibung und Ermordung Hofheimer Juden). Dieses Geschichtsbewusstsein muss weiter gef\u00f6rdert werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Stadtarchiv muss als historisches Ged\u00e4chtnis gepflegt \tund weiterentwickelt werden.<\/li>\n<li>Die Ausstellung im Museum muss wie geplant weiterentwickelt \tund aktualisiert werden.<\/li>\n<li>Eine wissenschaftlich fundierte Gesamtdarstellung der \tHofheimer Geschichte sollte ausgeschrieben werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kultur, ob in Museen, Theatern oder Vereinen, auf Konzerten, Festivals, Sportveranstaltungen oder Lesungen bindet die Menschen an den Ort, an dem sie leben, ist essenzieller Bestandteil ihrer sozialen Identit\u00e4t und damit ihrer Integration in die \u00f6rtliche Gesellschaft. Nur wer an seinem Ort kulturell verwurzelt ist, wird sich mit diesem Ort identifizieren und sich f\u00fcr diesen Ort einsetzen. Kultur ist ein wichtiges St\u00fcck Lebensqualit\u00e4t. Kulturf\u00f6rderung ist deshalb kein Subventionsgesch\u00e4ft, sondern eine Investition in die Zukunft.<\/p>\n<h1>Wirtschaften und Haushalten bleibt spannend<\/h1>\n<h2>Wirtschaftsf\u00f6rderung<\/h2>\n<p>In der Wirtschaftspolitik von B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN steht die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, weil wir die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen auch f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen sichern wollen. Im Rahmen einer erfolgreichen Wirtschaftsf\u00f6rderung hei\u00dft das: Die \u00f6rtliche Wirtschaft ist dabei zu unterst\u00fctzen, Betriebskosten zu senken und gleichzeitig nat\u00fcrliche Ressourcen wie Wasser und Energie zu schonen. Davon k\u00f6nnen produzierende Unternehmen, Dienstleister, Sozialeinrichtungen und Handwerker gleicherma\u00dfen profitieren. Als Beispiel daf\u00fcr steht \u00d6KOPROFIT.<\/p>\n<p>Hohe Potenziale f\u00fcr wirtschaftliches Wachstum und Besch\u00e4ftigung sehen wir im Bereich alternativer Energietechnologien und der Altbausanierung nicht nur st\u00e4dtischer Liegenschaften, sondern insbesondere des privaten Geb\u00e4udebestandes.<\/p>\n<p>Das wollen wir zum Beispiel durch folgende Ma\u00dfnahmen erreichen:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6kologisches Bauen bei allen laufenden und k\u00fcnftigen \tPlanungen hat Vorrang.<\/li>\n<li>Die Entwicklung und Markteinf\u00fchrung umweltvertr\u00e4glicher \tProdukte und Verfahren ist zu f\u00f6rdern, ebenso wie die Ansiedlung \tinnovativ und \u00f6kologisch ausgerichteter Unternehmen oder solcher, \tdie sich zur Einhaltung sozialer und \u00f6kologischer Standards \tverpflichtet haben.<\/li>\n<li>Bei der Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge durch die Stadt \tHofheim m\u00fcssen \u2013 neben der Wirtschaftlichkeit \u2013 \u00f6kologische \tund soziale Kriterien gleichberechtigt ber\u00fccksichtigt werden.<\/li>\n<li>Auch die Hofheimer Altstadt ist ein wichtiger Standortfaktor. \tSie muss in ihrem Charakter erhalten bleiben; nur dies sichert den \tWohlf\u00fchleffekt und die langfristige Belebung der Innenstadt. Hierzu \tgeh\u00f6ren auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die \tVerringerung des Individualverkehrs und Angebote zum Verweilen und \tErholen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzen<\/h2>\n<p>Das ganz klare GR\u00dcNE Anliegen ist ein attraktives, lebenswertes Hofheim in der Kernstadt und allen Stadtteilen mit gesicherten Einnahmen und umsetzbaren und bezahlbaren Vorhaben. Dies betrifft Turnhallen und Sportpl\u00e4tze, Kinderbetreuungseinrichtungen und Vereinsf\u00f6rderungen, B\u00fcrger- und Gemeindeh\u00e4user, Friedh\u00f6fe und Trauerhallen, Feuerwehren, Sport- und Spielpl\u00e4tze, Gr\u00fcnanlagen sowie wohnungsnahe Grundversorgung und noch vieles mehr. Ein Anziehungspunkt \u00bbKernstadt\u00ab mit der attraktiven Altstadt und sechs gut ausgestattete Stadtteile sind nicht zum Nulltarif zu haben, solide Finanzpolitik ist nur in der Gesamtbetrachtung Hofheim und Stadtteile m\u00f6glich. Die dazu notwendige Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung kann nur durch eine fr\u00fchzeitige Information und Beteiligung erreicht werden, dazu sind Gespr\u00e4chs- und Diskussionsrunden mit allen Beteiligten notwendig.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns GR\u00dcNE stellt sich folgende Aufgabe: Wir wollen und d\u00fcrfen nicht auf Kosten zuk\u00fcnftiger Generationen \u00fcber unsere finanziellen Verh\u00e4ltnisse leben und ihnen einen riesigen Schuldenberg hinterlassen. Aus der Haushaltskrise darf keine Schuldenkatastrophe werden.<\/p>\n<p>Bei der parlamentarischen Arbeit der st\u00e4dtischen Gremien muss ein verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzen im Vordergrund stehen: Es darf kein Sparen um jeden Preis, aber auch kein Wundert\u00fcten-Aussch\u00fctten geben.<\/p>\n<ul>\n<li>Bei Investitionen erwarten wir Alternativvorschl\u00e4ge sowie \teine Auflistung der Folgekosten.<\/li>\n<li>Wir brauchen eine Priorisierung der Investitionsprojekte, und \tzwar ohne realit\u00e4tsferne Versprechen. Beispiel: Die von uns als \tsinnvoll erachtete Fahrradbr\u00fccke \u00fcber die Bahn in der Kernstadt \twird sich nach hinten verschieben m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Bei Planungen Dritter (z. B. Kreis, Land, Bund, Bahn) m\u00fcssen \tdie st\u00e4dtischen Gremien fr\u00fchzeitig einbezogen werden \u2013 gerade \tdann, wenn Kosten auf die Stadt Hofheim zukommen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Die Stadt Hofheim ist im Besitz von vielen Geb\u00e4uden, f\u00fcr \tdie wir schon lange einen Geb\u00e4udeinstandhaltungsplan fordern. Eine \tsolide Finanzplanung ist nur m\u00f6glich, wenn wir den Zustand unserer \tGeb\u00e4ude kennen und anfallende Sanierungskosten einbeziehen.<\/li>\n<li>Um Kommunalpolitik f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung interessant zu \tgestalten, brauchen wir mehr Transparenz in der \tEntscheidungsfindung, eine fr\u00fche Beteiligung der st\u00e4dtischen \tGremien und das bereitwillige Aufzeigen aller, auch unerw\u00fcnschter \tKonsequenzen.<\/li>\n<li>Die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen gilt es weiter zu \tintensivieren.<\/li>\n<li>Gleich zu Beginn der Wahlperiode werden wir GR\u00dcNE auf einen \ttransparenten Kassensturz bestehen und eine solide mittelfristige \tFinanzplanung einfordern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Politik muss auch in Zeiten klammer Kassen mehr sein als Mangelverwaltung. Deshalb wollen wir Bund und Land endlich in die Pflicht nehmen. Die hessische Landesverfassung garantiert den Kommunen eine ausreichende finanzielle Basis. Diese Verpflichtung wird jedoch nicht eingehalten. Wir wollen, dass Hofheim sich zusammen mit anderen St\u00e4dten politisch und juristisch gegen diesen verfassungswidrigen Zustand wehrt.<\/p>\n<h2>Folgekosten von Investitionen<\/h2>\n<p>Jede neue Investition kann positive Auswirkungen haben, aber sie zieht zwangsl\u00e4ufig auch Folgekosten nach sich. Vor einer Entscheidung ist zu kl\u00e4ren, wie hoch diese sein werden und in welcher Relation sie zu dem erwarteten gesellschaftlichen Nutzen stehen.<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN in Hofheim treten daf\u00fcr seit vielen Jahren ein, dass Folgekosten pr\u00e4zise benannt werden. Sie fordern immer wieder die Pr\u00fcfung des tats\u00e4chlichen Bedarfs einer Investition.<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN in Hofheim treten daf\u00fcr ein, dass der gesellschaftlichen Ver\u00e4nderung und den \u00f6konomischen und \u00f6kologischen Anforderungen im Ballungsraum Rechnung getragen wird. Dazu geh\u00f6ren die Eckpunkte \u00bbwenig oder kein Bev\u00f6lkerungswachstum\u00ab, \u00bbwenig oder kein Wirtschaftswachstum\u00ab, \u00bbhohe kommunale Verschuldung mit wachsenden Pflichten und Kosten\u00ab, \u00bbgravierende \u00c4nderung der Alters- und Einkommensstruktur\u00ab und \u00bbsteigende Beitr\u00e4ge f\u00fcr kommunale Geb\u00fchren f\u00fcr fast alle Kommunen\u00ab.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen eine transparente Diskussion \u00fcber alle Fakten und die M\u00f6glichkeiten der Steuerung durch Kommunalpolitik.<\/p>\n<h2>Ausblick auf die Bev\u00f6lkerungsentwicklung<\/h2>\n<p>Die Bev\u00f6lkerungsentwicklung im Gebiet des Planungsverbandes Ballungsgebiet Frankfurt\/Rhein-Main wird in den n\u00e4chsten Jahrzehnten ganz unterschiedlich verlaufen.<\/p>\n<p>Es wird Kreise und St\u00e4dte geben, die einen geringen Zuwachs verzeichnen k\u00f6nnen, und es wird auch im Ballungsraum Rhein-Main Landkreise geben, die von Bev\u00f6lkerungsverlusten betroffen sind.<\/p>\n<p>Die Prognosen f\u00fcr Hofheim sagen, dass der Wert von 40.000 Einwohnern nicht erreicht werden wird. Jetzt haben wir etwas mehr als 38.000 Einwohner mit Erstwohnsitz.<\/p>\n<p>Es muss gr\u00fcndlich nach Fakten diskutiert werden, ob Hofheim neue Wohngebiete braucht und wo eine Ausweitung der Infrastruktur (Stra\u00dfen, Kan\u00e4le, Wasserleitungen usw.) n\u00f6tig ist.<\/p>\n<h2>Interkommunale Zusammenarbeit<\/h2>\n<p>Wir w\u00fcnschen transparente Informationen und das Ausloten aller M\u00f6glichkeiten der partnerschaftlichen Kooperation mit den Nachbarkommunen.<\/p>\n<p>Die Konkurrenzverfahren zwischen den Gemeinden haben in der Vergangenheit nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Die GR\u00dcNEN wollen die interkommunale Zusammenarbeit ausweiten, um Arbeitsergebnisse f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung zu verbessern und um durch Synergien die Kosten zu senken. Die GR\u00dcNEN wollen f\u00fcr die Zukunft Kooperation anstelle von Konkurrenz.<\/p>\n<p>Die Hofheimer GR\u00dcNEN bef\u00fcrworten eine Rekommunalisierung der Stromnetze, damit die Kommune die Planungshoheit erh\u00e4lt und die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger an Sicherheit gewinnen: durch die Sicherstellung der Grundversorgung mit Energie in kommunaler Hand. Dies sehen wir auch als einen Weg an, um die Abh\u00e4ngigkeit von den Oligopolen der Energiewirtschaft zu minimieren. Zus\u00e4tzlich sind auch die finanziellen Vorteile im Interesse der Kommune.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>.pdf .ePub Mehr Lebensqualit\u00e4t durch starke GR\u00dcNE Andere Mehrheiten f\u00fcr die Stadt Hofheim! Das Programm der Hofheimer GR\u00dcNEN zur Kommunalwahl am 27. 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