{"id":762,"date":"2011-10-09T19:29:13","date_gmt":"2011-10-09T19:29:13","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-hofheim.de\/?p=762"},"modified":"2011-11-09T21:39:05","modified_gmt":"2011-11-09T21:39:05","slug":"hofheimgrun-152011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-hofheim.de\/?p=762","title":{"rendered":"HofheimGR\u00dcN 15\/2011"},"content":{"rendered":"<div>Liebe Freundinnen und Freunde GR\u00dcNER Politik in Hofheim,<\/div>\n<div>bevor ich zu inhaltlichen Themen komme, m\u00f6chte ich auf eine <strong>Termin\u00e4nderung<\/strong> hinweisen. Urspr\u00fcnglich hatten wir f\u00fcr den 5. Oktober eine  Mitgliederversammlung geplant. Nachdem jedoch nun entgegen dem  urspr\u00fcnglichen Terminplan der st\u00e4dtischen Gremien eine  Stadtverordnetenversammlung auf diesen Tag gelegt wurde, gestaltete sich  die Suche nach einem Ersatztermin f\u00fcr die MV derart schwierig, dass wir  diese nun ersatzlos gestrichen haben und uns auf den 22. November als  Termin f\u00fcr die Jahreshauptversammlung konzentrieren wollen. Neben den  \u00fcblichen Formalien und der Wahl des\/der Schatzmeister\/in wird auf der  November-MV unsere Positionierung im Hinblick auf die B\u00fcrgermeisterwahl  2013 sowie die GR\u00dcNE Jugendarbeit in Hofheim im Mittelpunkt stehen.  Bitte merkt euch diesen Termin &#8211; 22.11.2011 19.30 Uhr &#8211; schon einmal  vor. Eine Einladung auch mit dem Ort der MV erhaltet ihr rechtzeitig!<\/div>\n<div>Der  Marxheimer Ortsbeirat hat auf seiner letzten Sitzung einstimmig einen  richtungsweisenden Beschluss gefasst. Unser Ortsvorsteher Helmut Z\u00f6ll  wurde beauftragt, eine Veranstaltung zu organisieren, auf der neben den  Marxheimer Leuten aus den St\u00e4dtischen Gremien auch Experten und nicht  zuletzt Anwohnende die M\u00f6glichkeiten zu einer verkehrsberuhigenden,  menschenfreundlichen <strong>Umgestaltung der Rheingaustra\u00dfe<\/strong> er\u00f6rtert  werden. Und zwar unabh\u00e4ngig von der Frage der B519neu, mit deren  Verwirklichung aus vielen Gr\u00fcnden immer weniger zu rechnen ist. Dies ist  nach 40 Jahren Stillstand ein wichtiger Paradigmenwechsel, zu dem  sicher auch unser gutes Wahlergebnis vom 27. M\u00e4rz beigetragen hat.<\/div>\n<div>Die alte, falsche Politik wird jedoch weiterhin in Sachen <strong>Vorderheide II<\/strong> gemacht; die neue, ungro\u00dfe Koalition von CDU und SPD hat am Montag den  Bebauungsplan im Bauausschuss durchgewunken, obwohl es bei dem Thema  neben vielen guten Gegenargumenten auch viele Ungereimtheiten  insbesondere bei den sogenannten Ausgleichsma\u00dfnahmen gibt. Auf der  Stadtverordnetenversammlung am 5. Oktober soll dann die endg\u00fcltige  Entscheidung fallen und damit der Kuhhandel perfekt gemacht werden, der  dann der SPD die Wiederwahl von Stadtrat Winkler und der CDU das von ihr  forcierte Baugebiet gebracht haben wird. Aufhalten k\u00f6nnen die  Zerst\u00f6rung eines St\u00fccks Hofheimer Landschaft dann &#8211; wenn \u00fcberhaupt &#8211; nur  noch die Gerichte.<\/div>\n<div>\n<div>Unter dem Titel\u00a0<strong>&#8222;Essen\u00a0mit Genuss und Verstand &#8211; f<\/strong><strong>leischfrei\u00a0oder fleischreduziert leben&#8220; <\/strong>veranstalten wir<strong> <\/strong>am  kommenden Samstag, dem 24. September zwischen 10.00 und\u00a013.00 Uhr.auf  dem Hofheimer Wochenmarkt einen Infostand. Nicht nur Informationen gibt  es dort kostenlos, sondern auch\u00a0Kostproben vegetarischen Essens, das  frisch am Stand zubereitet wird.<\/div>\n<div>Wer weniger Fleisch isst,  lebt\u00a0ges\u00fcnder, tut etwas f\u00fcr den Klimaschutz und den Tierschutz.\u00a0Seit  den 50er Jahren\u00a0ist in Deutschland der Fleischkonsum stetig angestiegen.  Fr\u00fcher gab\u00a0es meistens nur den Sonntagsbraten \u2013 und deutlich  weniger\u00a0\u00fcbergewichtige Menschen. Hoher Fleischkonsum kann zu  vielen\u00a0Zivilisationskrankheiten f\u00fchren wie \u00dcbergewicht, Diabetes  und\u00a0Herz-Kreislauferkrankungen.\u00a0Ein weiteres\u00a0gewichtiges Argument,  fleischfrei oder fleischreduziert zu essen ist,\u00a0dass unser Fleisch  \u00fcberwiegend aus Massentierhaltung und\u00a0K\u00e4fighaltung stammt. Dort werden  Tiere nicht als Lebewesen, sondern\u00a0als Teil einer industrialisierten  Produktion verstanden. Die Tiere\u00a0werden nicht artgerecht\u00a0gehalten; sie  m\u00fcssen ein kurzes Leben im\u00a0Stall oder K\u00e4fig statt auf der Weide  verbringen. Ihre nat\u00fcrlichen\u00a0Instinkte werden unterdr\u00fcckt. Schlie\u00dflich  kommt am Ende noch ein\u00a0tierqu\u00e4lerischer Transport in die Schlachth\u00e4user  dazu.\u00a0Massentierhaltung\u00a0ist nie tiergerecht. Sie schafft auch viele  \u00f6kologische Probleme\u00a0durch hohen Kunstd\u00fcngereinsatz und riesige Berge  von tierischen\u00a0Exkrementen, die zur Grundwassergef\u00e4hrdung beitragen  k\u00f6nnen.<\/div>\n<div>\n<div>Die industrielle\u00a0\u201eFleischproduktion\u201c ist dar\u00fcber  hinaus auch sch\u00e4dlich f\u00fcr das\u00a0Weltklima. Mit etwa 18 Prozent ist die  Viehwirtschaft weltweit an den\u00a0Treibhausgasen beteiligt! Die Versorgung  Europas mit Fleisch ist der\u00a0Hauptgrund f\u00fcr die Abholzung der  Regenw\u00e4lder, um z.B. Sojabohnen\u00a0f\u00fcr Viehfutter\u00a0anzubauen. Ein Rind muss  zur \u201eProduktion\u201c von\u00a0einem Kilo Fleisch rund 7 kg Getreide fressen, und  es werden\u00a0unglaubliche 15.000 Liter Wasser ben\u00f6tigt! Die f\u00fcr den  Soja-Anbau\u00a0gerodeten Waldfl\u00e4chen stehen nicht mehr f\u00fcr die  wichtige\u00a0Kohlendioxid-Speicherung zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nIm Durchschnitt  essen die Hofheimer 50\u00a0kg Fleisch und Fleischprodukte im Jahr. Dadurch  werden pro Kopf 230\u00a0kg Kohlendioxid verursacht, also insgesamt in  Hofheim durch\u00a0Fleischessen 8.900 Tonnen CO2. Wird nur einmal pro  Woche\u00a0und pro Person auf Fleisch verzichtet, bedeutet das f\u00fcr Hofheim  etwa\u00a01.300 Tonnen weniger CO2-Belastung im Jahr \u2013 pro Kopf\u00a0etwa 33  Kilogramm sch\u00e4dliches Treibhausgas weniger. Zum Vergleich:\u00a033 Kilogramm  Kohlendioxid verursacht ein durchschnittlicher Pkw auf\u00a0der Strecke von  Hofheim nach K\u00f6ln.<\/p>\n<div>Unterst\u00fctzt wird der Informationstag \u00fcbrigens von  der Hofheimer Firma Buch, die die Lebensmittel f\u00fcr die\u00a0vegetarische  Kost zur Verf\u00fcgung stellt.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>Organisatorisch ist es Zufall, passt aber inhaltlich genau zusammen:\u00a0<strong>Der Weltladen Hofheim wird 30 Jahre alt<\/strong> und feiert dies mit einem &#8222;Fr\u00fchst\u00fcck zum Fairw\u00f6hnen&#8220; im Garten des  historischen Gasthofs Landsberg. Bei fairem Kaffee (aus dem  Kaffeeautomaten des Caf\u00e9 Garten Eden in Marxheim), selbstgebackenem  Kuchen und herrlichen Leckereien aus dem Laden Sortiment wird R\u00fcckschau  gehalten auf 30 Jahre Fairen Handel in Hofheim. Als besonderes  Jubil\u00e4umsangebot gew\u00e4hrt der Weltladen Hofheim vom 17. bis 24. September  10% Rabatt auf alle Lebensmittel. Kommt am besten zum Fr\u00fchst\u00fcck in den  Weltladen und anschlie\u00dfen zum GR\u00dcNEN Infostand auf dem Wochenmarkt!<\/div>\n<\/div>\n<div>Am 21. Oktober wird die neue <strong>Landebahn des Frankfurter Flughafens<\/strong> in Betrieb genommen. Dann wird sich praktisch zeigen, wie stark die  Mehrbelastung der Bev\u00f6lkerung in unserer Region mit Flugl\u00e4rm sein wird.  Schon jetzt sind durch die Verlegung der Flugrouten neue Belastungen  auch in mehreren Hofheimer Stadtteilen entstanden. Vielen Menschen wird  wohl jetzt &#8211; leider zu sp\u00e4t &#8211; bewusst, dass sie diesen L\u00e4rm auch selbst  durch eine Stimmabgabe f\u00fcr CDU, FDP und auch SPD bei der letzten  Landtagswahl gew\u00e4hlt haben. Eine einfach L\u00f6sung f\u00fcr das Problem mit dem  Mehr an L\u00e4rm gibt es jetzt nicht mehr. An Verschiebeaktionen nach dem  Sankt-Florians-Prinzip werden wir uns jedenfalls nicht beteiligen. Das  einzige, was jetzt noch hilft, ist zumindest ein zeitlich ausgedehntes,  strenges Nachtflugverbot!<\/div>\n<div>Unter anderem mit dieser Forderung soll es am Tag der Landebahn-Inbetriebnahme von 13.00 bis 17.00 Uhr eine <strong>Kundgebung<\/strong> auf dem ehemaligen Hertie-Gel\u00e4nde in Fl\u00f6rsheim (Weilbacher Stra\u00dfe) geben. Auch wir werden dort pr\u00e4sent sein!<\/div>\n<div>Nun habe ich noch eine <strong>Bitte<\/strong>: Die Stra\u00dfenverkehrsordnung bietet mittlerweile einen gro\u00dfen Spielraum, <strong>Einbahnstra\u00dfen in Gegenrichtung f\u00fcr den Fahrradverkehr zu \u00f6ffnen<\/strong>.  Ein diesbez\u00fcglicher Modellversuch in den 90er Jahren f\u00fchrte auch in  Hofheim zu einer ersten Welle von Einbahnstra\u00dfen\u00f6ffnungen. Seither hat  sich bei dieser Thematik aber in Hofheim nichts mehr getan. Noch immer  gibt es auch in unserer Stadt Einbahnstra\u00dfen, die &#8211; ausschlie\u00dflich zur  Lenkung des motorisierten Verkehrs eingerichtet &#8211; durchaus in  Gegenrichtung f\u00fcr Fahrr\u00e4der ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnten, aber noch gesperrt  sind. Wir m\u00f6chten uns dieses Themas einmal wieder annehmen und setzen  auf eure Mithilfe: Wo in Hofheim kennt ihr Einbahnstra\u00dfen, durch deren  \u00d6ffnung in Gegenrichtung eine Verbesserung f\u00fcr Radfahrerinnen und  Radfahren zu bewirken w\u00e4re? Wir wollen die jeweiligen Stra\u00dfen &#8222;sammeln&#8220;  und dann konzertiert in den Ortsbeir\u00e4ten auf eine weitergehende  Umsetzung der seit den 90er Jahren verbesserten rechtlichen  M\u00f6glichkeiten dr\u00e4ngen. Einfach eine Mail an mich mit dem Stra\u00dfennamen,  ich werde mir dann die Stellen vor Ort anschauen.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Freundinnen und Freunde GR\u00dcNER Politik in Hofheim, bevor ich zu inhaltlichen Themen komme, m\u00f6chte ich auf eine Termin\u00e4nderung hinweisen. Urspr\u00fcnglich hatten wir f\u00fcr den 5. Oktober eine Mitgliederversammlung geplant. 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