PM: Eigenständigkeit der neuen Stadtbücherei

Hofheimer GRÜNE favorisieren den Entwurf der Architekten Gottstein Blumenstein

Hofheim, 24. November 2017 – Welcher der vier vorgestellten Architekten-Entwürfe passt am besten zu den Vorgaben der Stadt, zu den Meinungen, die in beiden Bürgerforen gesammelt wurden und zu den grundsätzlichen Anforderungen, die die GRÜNEN selbst an einen Neubau der Stadtbücherei stellen? Dies waren die zentralen Fragestellungen der Fraktionssondersitzung am Mittwochabend von Bündnis90/Die Grünen, an der auch Vorstandsmitglieder des Ortsverbands und des Ortsbeirats Kernstadt teilnahmen.

Am Ende waren es zwei Entwürfe, die nach intensiver und kritischer Diskussion in die engere Wahl genommen wurden: Der „Doppelgiebel-Entwurf“ von Menzel Kossowski und der kleinteiligere „Piazza-Entwurf“ von Gottstein Blumenstein. Bei einem abschließenden Meinungsbild wurde der Entwurf von Gottstein Blumenstein mehrheitlich als Favorit befürwortet.

Zentrales Argument war hierbei, dass dieser Entwurf eine Eigenständigkeit der Stadtbücherei ermögliche, klar getrennt von einem nebenan geplanten neuen Sitz der Taunussparkasse. Als vorteilhaft gesehen wurde ebenfalls die innovative Innengestaltung, die der Stadtbücherei eine moderne und ungewöhnliche Attraktivität verschaffe, vor allem mit extragroßer Fensterfront und einem davor gelegenen „Lesegarten“ als Treffpunkt und Aufenthaltsort.

Bei der Befragung der Hofheimer Kinderparlamente und des Schülerparlaments als Hauptnutzer der Bücherei hatte sich ebenfalls eine Mehrheit der rund 150 Kinder für den Entwurf Gottstein Blumenstein entschieden.
Die Vorteile des Doppelgiebel-Entwurfs sahen die jeweiligen Fürsprecherinnen und Fürsprecher der GRÜNEN in der markanten, wiedererkennbaren Silhouette. Die Giebel stellten eine gute Anpassung an die Altstadt dar. Auch die gewünschte Flexibilität der Innenräume sei bei diesem Entwurf gegeben. 

In der Sondersitzung der GRÜNEN wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Gesamtkosten des Entwurfs noch nicht bekannt seien und beispielsweise auch keine Ansätze für ein energetisches Konzept für die geplanten Gebäude vorlägen.

Besonders zufrieden zeigten sich Fraktion und Ortsverband mit den beiden gut besuchten Bürgerforen. „Wir würden es als GRÜNE sehr begrüßen, wenn diese Form der frühzeitigen Bürgerbeteiligung bei bedeutenden Projekten der Stadt häufiger eingesetzt würde“, so die Vorsitzenden des Ortsverbands Bianca Strauss und Helmut Zöll. Dies schaffe mehr Bürgernähe und erhöhe die Akzeptanz für neue Maßnahmen zur Stadtentwicklung.

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