Liebe Freundinnen und Freunde,

der durch die neue Landebahn erheblich zugenommene Fluglärm könnte das Thema des Jahres 2012 im Rhein-Main-Gebiet werden. Ein möglicherweise wahlentscheidendes zumal. In zwei Großstädten unserer Region – in Frankfurt und Mainz – haben mit Rosemarie Heilig und Günter Beck GRÜNE realistische Chancen, die im März jeweils anstehenden Oberbürgermeisterwahlen zu gewinnen. Auch in Kriftel und natürlich vor allem Flörsheim werden die Bürgermeisterwahlen im Schatten der immer zahlreicher über unsere Köpfe hinweg donnernden Flugzeuge stehen.
Es ist etwas grundsätzlich aus der Balance geraten; die wirtschaftlichen Interessen der Luftverkehrsbranche – wenn auch ohne Zweifel sehr wichtig für die Region – wurden und werden durch die schwarz-gelbe Landesregierung absolut gesetzt, die Frage der Lebensqualität in der Region ist hingegen zu einer Restgröße geworden. Auch wenn sich kommunale Vertreterinnen und Vertreter von CDU, SPD und sogar FDP gegen den Flughafenausbau ausgesprochen haben und jetzt gemeinsam mit uns ein konsequentes Nachflugverbot fordern: Auf Landesebene haben die genannten Parteien die neue Landebahn forciert. Wir sind uns hingegen mit unserer Landtagsfraktion bei diesem Thema einig. Denn wohl nur wir GRÜNEN haben auch das ideelle und programmatische Rüstzeug, das auf ungebrochenem Wachstumsglauben basierende Primat des Flughafens in Frage zu stellen. Die Wirtschaft – und damit auch die Luftverkehrsbranche – hat der Gesellschaft zu dienen und nicht umgekehrt. Das Wachstum des Flughafens muss dort begrenzt werden, wo es die Lebensqualität von Hunderttausenden so massiv beeinträchtigt, wie es seit Oktober der Fall ist. Dieser Konflikt wird die politische Agenda auch von uns GRÜNEN in den nächsten Monaten und darüber hinaus entscheidend mitbestimmen.
Derzeit am wichtigsten ist wohl, den öffentlichen Druck auf die Entscheidungsträger zu verstärken. Ein gutes Mittel dazu sind die Montagsdemonstrationen am Flughafen selbst, die schon vor Weihnachten Tausende mobilisiert haben und am kommendem Montag fortgesetzt werden sollen. Ab dem 16. Januar wird es also an jedem Montag um 18.00 Uhr im Terminal 1 des Airports wieder richtig laut. Auch wir wollen uns daran beteiligen. Eine Möglichkeit der gemeinsamen Anfahrt besteht montags jeweils um 17.18 Uhr mit der S-Bahn von Gleis 3 des Hofheimer Bahnhofs.
Der Flughafen und seine Auswirkungen werden auch ein zentrales Thema sein, wenn unser Landtagsabgeordneter Frank Kaufmann beim bevorstehenden Neujahrsempfang der Main-Taunus-GRÜNEN sprechen wird. Auch in diesem Jahr wieder ausgerichtet vom Ortsverband Eschborn, wird dieser Neujahrsempfang am Freitag, dem 20. Januar 2012 ab 19.00 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal des Eschborner Rathauses stattfinden. Auch unsere Landesvorsitzende Kordula Schulz-Asche und unser Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn werden anwesend sein, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Außerdem wurde im Rahmen des Abendprogramms Überraschendes angekündigt…
Eine lange Tradition hat auch der politische Aschermittwoch im Hattersheimer Posthofkeller, der in diesem Jahr auf den 22. Februar fällt. GRÜNE Prominenz aus Land und Bund, aber auch Kräfte vor Ort werden sich um die kabarettistische Aufarbeitung des politischen Zeitgeschehens kümmern, was dazu ja reichlich Stoff hergibt: Vom Hausherrn auf Schloss Bellevue bis zu der Frage, ob man über eine Partei mit Umfrageergebnissen unter 2 % überhaupt guten Gewissens Witze machen kann, wir dabei sicher die Rede sein. Zeit: 19.30 Uhr.
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Die Verkehrssituation im vorderen Habichtsweg ist kritisch. Dort wohnen sehr viele Familien mit Kindern, die auf der Straße spielen. Durch die Parksituation ist die Straße für spielende Kinder, wie auch für Autofahrer nicht einsehbar. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h ist für diese Situation nicht ausreichend.

Wir bitten zu beschließen:

Wir beantragen, die bereits im hinteren Teil des Habichtsweges bestehende Spielstraße auf die gesamte Länge der Straße zu erweitern.

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Die Beschilderung der 30er Zone in der Casteller Straße ist nicht eindeutig, am Beginn steht jeweils Tempo 30 für 350 Meter. Das Ende ist auf der Rückseite des Schildes der Gegenfahrbahn angebracht. Für den  Autofahrer ist der Hinweis auf 350 Meter eine schwer einschätzbare Angabe. Ein Schild zur Beendung der 30er Zone am Gehweg der Gegenfahrbahn wird nicht wahrgenommen. Diese Beschilderung führt zu einer Beschleunigung zu einem früheren Zeitpunkt. Die derzeitige 30er Zone in Richtung Hofheim endet vor der Friedhofstraße. Die Teilstrecke zwischen Friedhofstraße und Dachsweg ist auch sehr eng. Für diejenigen, die auf den Bus warten stellt eine erlaubte Geschwindigkeit von 50 km/h eine erhöhte Gefährdung dar.

Die Verkehrssicherheit für Kinder und Fußgänger ist bei den engen Bürgersteigen und dem erheblichen Durchgangsverkehr mit häufig überhöhter Geschwindigkeit im gesamten Bereich der Casteller Sraße  nicht gewährleistet.

Aufgrund dieser Situation haben die Geschäfte außerdem kaum Laufkundschaft.

Die Bausubstanz der älteren Häuser leidet nach Aussagen von Anwohnern stark durch den Verkehr mit überhöhter Geschwindigkeit.

Insgesamt ist die Lebensqualität der Anwohner in diesem Bereich beeinträchtigt. Nicht zuletzt sollte als wichtiger Teil der Lebensqualität unseres Ortes der Erhalt der Geschäfte in der Casteller Straße gefördert werden.

Eine regelmäßige Überprüfung der Geschwindigkeit durch Blitzer könnte zu mehr Verkehrssicherheit führen.

Wir bitten zu beschließen:

Wir bitten um eine eindeutige Beschilderung der 30er Zone, Verlängerung bis zum Dachsweg  und regelmäßiger Überprüfung der Geschwindigkeit in  der Casteller Straße in Diedenbergen.

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Kalender

  • Ortsbeirat Wildsachsen

    30. Jan 2012, 20:00

    Vereinsheim Wildsachsen

  • Stadtverordnetenversammlung

    1. Feb 2012, 18:30

  • Ortsbeirat Langenhain

    2. Feb 2012, 20:00

    Jagdhaus Langenhain

  • Ortsbeirat Marxheim

    7. Feb 2012, 20:00

    Bürgerhaus Marxheim

  • Ortsbeirat Wallau

    14. Feb 2012, 20:00

    ehemaligen Rathaus Wallau